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Volums, also ein Sinken des Quecksilbers, Hervorbringen muß,das auszuführen kann ich mir wohl ersparen.
Es ist leicht zu zeigen, wie auch andere wohl bekannte Er-scheinungen mit unserer Vorstellung von der fortschreitenden Be-wegung der Gastheilchen in Einklang stehen. Jedermann weiß,daß zwei oder mehrere Gase, mögen auch ihre specifischen Ge-wichte so verschieden sein, wie beim Wasserstoff und der Kohlen-säure, wenn sie in denselben Raum gebracht werden, sich nacheiniger Zeit so vollständig mit einander mischen, daß der Pro-centantheil der einzelnen Stoffe oben und unten genau derselbeist. Niemals findet bei luftförmigen Körpern auf die Dauerstatt, was wir bei Flüssigkeiten, wie z. B. Oel, Wasser, Queck-silber sehen, eine Uebereinanderlagerung der verschiedenen Sub-stanzen. Dalton konnte den heute noch gültigen und für dieMeteorologie wichtigen Satz aussprechen, daß der von einerLuftart erfüllte Raum für ein zweites in denselben eindringendesGas sich wie ein leerer Raum verhält. 22) So ist die Atmos-phäre schon eine Mischung dreier in ihrem specifischen Gewicht ver-schiedenen Gase, sie ist aber, wie wir häufig genug beobachtenkönnen, immer noch fähig, andere luftförmige Körper in sich auf-zunehmen. Riechende Substanzen verbreiten sich auf weiteStrecken, und der Dampf, welcher von austrocknenden Wasser-flächen in die Höhe steigt, oder sich bildet, wenn Nebel- undWolkenmassen durch die Wärme aufgelöst werden, findet zwischenden Luftmolecülen immer noch Raum. Alle diese Erscheinungenfinden ihre einfache Erklärung in der geradlinig und nach allenRichtungen fortschreitenden Bewegung der Gastheilchen. Wennwir aber aunehmen sollen, daß die Bewegung dieser Theilchen,wie es die Theorie will, eine sehr rasche ist, so könnten wir wie-der stutzig werden über die immerhin auffällige Langsamkeit, mitwelcher die Durchdringung der Gase, die Verbreitung der Ge-rüche, die Verdunstung des Wassers stattfindet, und doch liegt
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