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durch immer neue Stöße eine Vergrößerung seines Ausschlagserfährt. Sonach muß im Allgemeinen jeder Körper in Folgeder Erwärmung oder besser in Folge der lebhafteren Bewegungseiner Theile einen immer größern Raum einnehmen.
Wenn zwei bewegte Massen, welche in directer Verbindungstehen, eine verschiedene Geschwindigkeit haben, so müssen sichnach einfachen, mechanischen Gesetzen ihre verschiedenen Bewe-gungen ausgleichen: was die eine verliert, gewinnt die andere.Genau dasselbe geschieht, wenn sich zwei Körper berühren, derenMolecüle eine verschiedene Bewegung haben, die rascher schwingen-den Atome geben den langsameren einen Theil ihrer lebendigenKraft ab, bis nach und nach Uebereinstimmung in der Bewe-gung hergestellt ist. Ist nun etwa unsere Hand der eine be-rührende Körper und sind die Molecüle desselben in langsamererSchwingung als die des berührten, so empfinden wir die unsdurch die Stöße der schwingenden Atome mitgetheilte Bewegungals nieder» oder höher« Grad von Wärme. Die Empfindungeiner von uns aus erfolgenden Mittheilung von Bewegungnennen wir Kälte. Wenn sich durch gesteigerte Wärmezufuhr,d. h. durch Mittheilung von Bewegung, die Stofstheilchenimmer weiter von einander entfernen, so nimmt in ungleichstärkerem Maße — im quadratischen Verhältniß, wenn auchhier das Newtonsche Gesetz gilt, — die Anziehung zwischen jezwei benachbarten Molecülen ab, sie wird endlich gleich Null.In diesem Momente ist der Körper in den flüssigen Zustand-eingetreten"). Die Theilchen haften nicht mehr an einander,ein jedes wird nur noch von der Masse aller übrigen angezogenund gehalten. Wenn wir einen Felsen zersprengen, so über-winden wir die Cohäsion der Gesteinstheile, die abgesprengtenund von einander getrennten Stücke rollen vielleicht das eineüber das andere, ihre Bewegung ist aber doch nur eine sehr be-schränkte, weil sie ein jedes durch die Schwere, die Massenan-
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