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klärung die Annahme von untheilbaren Körpertheilchen, und>Chemiker, von Dalton angefangen, waren es, welche diese Theoriein die Wissenschaft einführten. Insbesondere die Untersuchungender gasförmigen Elemente und Verbindungen leisteten ihr mäch-tigen Vorschub und trugen zu ihrer Durchführung bei. DieAtomenlehre Dalton's war entwickelungsfähig und bald erfuhrsie eine wesentliche Erweiterung durch die Aufstellung des heutein Physik und Chemie so wichtigen Begriffs vom Mvlecül.Avogadro sprach nämlich den wichtigen Satz aus, daß in gleichenRaumtheilen eines gasförmigen Körpers bei gleichem Druck undgleicher Temperatur eine gleiche Anzahl Molecüle enthalten sind.Unter Molecülen verstand aber Avogadro die letzten frei vor-kommenden Theile eines zusammengesetzten so wohl wie einfachenKörpers, Theile, die also selber wieder ans Atomen bestehen.Die Anwendung jener nach ihrem Urheber genannten Regelführte direct zur Bestimmung der wichtigsten Eigenschaft derAtome, ihres verhältnißmäßigen Gewichtes, zu Zahlen, die heutegeradezu unentbehrlich sind und die Grundlage aller chemischenArbeiten bilden. Wenn nun in der großen Zahl von That-sachen, welche der Bienenfleiß der Chemiker seit Anfang diesesJahrhunderts zu Tage gefördert hat, keine einzige gefunden wird,die der Annahme von Atomen widerspricht, wenn vielmehralle seitherigen Erfahrungen aus diesem Gebiete nur dazu gedienthaben, die Lehre fester zu begründen und fortzuentwickeln, sodürfen wir uns nicht wundern, wenn zunächst der Chemiker mitunwandelbarer Treue an ihr festhält. Und wenn wir finden,daß noch eine große Anzahl anderer Erscheinungen, die nichtgerade auf chemischem Gebiete liegen: daß die verschiedene Dichte,Härte, Elasticität, Ausdehnung durch die Wärme, Krystallformu. s. w. ^durch die Atomistik, wie der schon vorhin citirteFechner sagt, unter einfachen, klaren und klar darstellbaren Ge-sichtspunkten verknüpft und denselben mechanischen Principien
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