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Erscheinungen, welche uns die bisher so rätselhaften Körperbieten.
Wie nun diese Ausgabe im Laufe des letzten Jahrzehntsgelöst wurde, das will ich im Folgenden zu zeigen versuchen.
Die ganze heutige Physik und Chemie und alle Disciplinen,welche mit ihnen im Zusammenhang stehen, beruhen auf EinemPrincipe; durch alle Erklärungen, welche sie von Erscheinungenin der Natur geben, zieht sich Eine Grundvorstellung, die Vor-stellung von der Zusammensetzung der Materie aus Atomen.Bekannt ist, wie schon Leukipp und Demokrit und später Epikureine Atomenlehre ausgebildet haben, mittelst welcher sie nicht nurdie Erscheinungen der Körperwelt, sondern auch die geistigenWahrnehmungen erklären wollten. Die heutige Atomtheorieist bescheidener in ihren Ansprüchen, sie ist wenigstens weit ent-fernt, auch auf geistigem Gebiet mitreden zu wollen; aber auchsonst unterscheidet sie sich wesentlich von der Lehre der griechi-schen Philosophen. Sie legt zunächst nicht den Hauptacceut aufdie Untheilbarkeit der kleinsten Theile, sondern auf die Unver-änderlichkeit derselben; während ferner die Demokritischen Atomenur in Gestalt und Größe von einander abwichen, ihrer sonstigenganz unbekannten Qualität nach aber alle ganz gleich waren,sind die Eigenschaften der heutigen Atome verschiedener Körperungleich, aber großentheils bekannt. Giebt es also immer nochLeute, welche glauben, gleichzeitig mit der alten Atomistik dieneuere widerlegt zu haben, welche dieselbe als eine „ungereimteFiction" verspotten, so kann ihnen Fechner mit Recht zurufen:„Wenn man die Hauptgründe der Atomenlehre bestreiten odernur beurtheilen will, so gilt es jedenfalls erst, sie zu kennen").
Uebrigens hat nicht Willkür, sondern zwingende Nothwen-digkeit im Anfang dieses Jahrhunderts die Ausstellung der neuenLehre mit dem alten Namen veranlaßt. Gewisse Entdeckungenauf dem Gebiete der Chemie forderten gleichsam zu ihrer Er-
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