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standtheil kam nämlich die schon längst bekannte fixe Luft, dieKohlensäure, hinzu. Auch die ohngefähren Mengenverhältnisseder drei in der gemeinen Luft enthaltenen Gase gab Bergmann1777 an. Schon vorher, im Jahre 1762, hatte Caveudish daswunderbar leichte, brennbare Gas entdeckt, welches später, nach-dem es als Bestaudtheil des Wassers erkannt war, Wasserstoffgenannt wurde. Von gasförmigen Verbindungen kannte mandie schweflige Säure und die beiden Kohlenwasserstoffe. Somitgab es schon gegen Ende des vorigen Jahrhunderts eine ganzeReihe von luftförmigen Körpern, die wohl von einander undvon der atmosphärischen Luft unterschieden werden konnten. Diefolgenden Jahre brachten weitere Entdeckungen, und im Jahre1828 zählte Gehler schon 24 verschiedene Gasarten auf; jetzt istdie Zahl derselben mindestens auf das Doppelte gestiegen.Gleichzeitig hat sich aber durch die später zu besprechende Er-kenntlich, daß die sogenannten Dämpfe von den Gasen nichtwesentlich verschieden seien, das Gebiet der lnftförmigen Körpernnverhältnißmäßig weiter ausgedehnt. Wir übersehen aber jetztwenigstens die Gräuzen dieses Gebietes und können nun darangehen, es im Einzelnen zu studiren.
In Bezug auf die Beweglichkeit ihrer Theilchen stehen dieGase, ebenso wie die eigentlichen Dämpfe, den flüssigen Körpernsehr nahe; nur ist diese Beweglichkeit bei ihnen noch viel hervor-stechender. Während die kleinsten Theile der flüssigen Substan-zen immer eine gewisse Anziehung zu einander haben, sehen wirbei den gasförmigen keine Spur einer solchen, im Gegentheilscheinen sich ihre einzelnen Theile dauernd abzustoßen: dieFlüssigkeiten nehmen darum wohl jede beliebige Gestalt an, er-füllen aber immer nur einen bestimmten Raum; die Gase da-gegen haben neben der Fähigkeit, sich jeder Gestalt anzupassen,noch das sehr wesentliche Bestreben, jeden Raum, der ihnen ge-boten wird, auszufüllen. Befindet sich eine Gasmasse im ab-
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