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Speculum vitae humanae : ein Drama ; 1584
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Hofmaister, vmb mehrern bericht ciiizuziehe», fortschickeinAber ich Hab all mein tag gehört: je krümpcr je tümper,vnnd das kam Puggel so klain, das nichts dar-s41"jhindersteckte, ond dieweil ich glaub, das E. G. die Wahl werdenhaben künden vnd kainer leichtlich sein Tochter E. G. ab-schlagen wirdt, wolte ich gleich so mehr ein gerade alsam krumpe haben.

Jüngling:

Ich Hab Ewr aller mainung angehört, ich wil aber,dieweil es mich allain vnd am maisten angeht vnd darnachkam Rew mehr hülfft, mich besser darauff bedencken. Hof-maister, was sagst du darzue, von dem Fräwlein von Eben?

Hofmaister:

Das Fräwlein von Eben Wittib ist mir nit bekannt,kan auch nit gcdenckcn, das ich Sy nennen Hab Horen, vndes ist am mißlicher kauff vmb ain Wittib, mueß ainer vilböser reden hören vnd geschicht das wenigist nit nach jremwillen, so kompt von stnndan genad jm Gott herfür,wclliches ich für mein Person nit leydcn kündt, ich schlüegSy den ncchsten zu Schlair.

Jüngling:

Stallmaister, hast gehört was der Hofmaister sagt?

Stallmaister:

Der Hofmaister redt wol nit vnrecht von der sachvnd, dieweil ich hör, das die Wittib nit sonders alt, darzuenoch schön, so wirdt es gewiß nit mangle», das Sv vilBneller haben wirdt, mir als aincm Kriegßmann s41^tauget Sy wol, wann Sy nur vil gelts het, dann wirgeben aine vmb die ander. Wann Sy dann sehen, dasSy sonst Bueler haben, so gesellt es jnen wol vnd wöllendie Leut, so lang es jnen gesellt, stäts an dem Narrensailherumbfüeren, gedencken doch darneben nit, das man Syauch an das Narrensail an bündct vnd vbersehens letstlichdas Sy gar in Brunnen fallen.

Jüngling:

Secretari, was mainst du?