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Der Herr setzt sich trawrig vor der Thür nider,die fraw kompt herab vnd sagt:
Grüeß euch Gott, mein Herr, was bedeut das, daßjr nit herauff gehet? wie seyt jr so trawrig?
Herr:
O mein liebes Weib, soll ich dir nit klagen, was sichverlosten hat, darumben ich billiche vrsach trawrig zesein,dann es ist vnser Nachber gestorben vnd hat so ain schönesseliges End genommen, das nit daruon zusagen ist, daraußwol zunermueten, das er gewiß ain kind der ewigenSeligkait ist.
Weib:
Wann ist er dann gestorben? ich habe auch ainengueten freund an jme verloren, vnd ist mir gar laid vmbjhn, glaub auch wol das er seligklich gestorben, dann erist ain frommer Gotsförchtiger Mann gewesen.
Herr:
Ich gehe jetz gleich von jhm her, vnnd bin von an-fang, biß er sein leben beschlossen, bey jhme gewesen.
s3l"j Weib:
Mein, was hat er dann für ain schönes End ge-nommen?
Herr:
Nachdem er als ain Christglaubiger Mensch alleandere Sacrament, so ainem Christen Menschen gebüren,empfangen vnd gemerckt, das sein Kranckhait sich von tagzu tag gemehret, auch alle sachen, so die Doctores jhmezu Widerhaltung seines gesundts verordnet, nichts mehr anjme würcken wollen, also hat er sich selbst vnd ohne jemandsvermanen begert seine Sünd zubeichten vnd das hochwürdigeSacrament des Altars zuempfahen. Nachdem er aber be-funden, das seine sachen je lenger je erger vnd sich zumEnd nachnen, hat er auf die letst die heylige ölung em-pfangen vnd solches alles mit solcher demuet vnnd be-schaidenhait, auch andacht verricht, das wir alle, so darbey