Weib:
Mein Mann, du waist das ich dir allzeit gern gefolgt,ob ich gleichwol gern mitgangen wäre, so wil ich dir doch(wie billich) jetztmals auch gehorsam sein, auch was dumir beuelhen vnd entpieten wirdest, alles fleissig verrichtenvnd also dahaimen warten.
Mann:
So behüete dich Gott, mein liebs Weib, vnd laß dirdie weil nit lang sein, ich will bald widerumben haimbkommen.
Der Herr sagt zu seinem Knecht:
Mein Liendl, gehe hin zum Nudl Doctor, sag jhmmein freundlichen grueß vnnd das ich jhn bitten laß, die-weil ich jetz in das Spittal gehe die Krancken haimzesuechen,das er auch dorthin kommen wolle, damit ich mit jhmcvon seinen Krancken reden kundte vnnd von s. 30 ^ jhmevernemen, wie es vmb ainen jegklichen insonderhait stünde.
Knecht:
Juncker, ich wil E. V. beuelch gehorsam vnd fleissignachkomen, aber ich furcht weil er ain seltzamer Kopfs,wann er schon dahaimen, er darfst wol nit kommen, daer aber nit dahaimen, wo solt ich jn finden, er darff wolmit dem Bawrn Mädlein aufs dem See vmbfaren.
Herr:
Jn Namen Gottes, findest du jhn nit dahaimb, sodarffst jhn weiter nit suechen, ist er aber dahaimb, so sagjhm das er zu mir komm, vnnd heut mein vnnd meinesWeibs Gast sey, dann es sey meinem Weib der Kramankommen, so waiß ich wol das er nit außbleibt.
Die Sani kommen für die Thür, klopffen an.
Fraw:
Was wölt jr guets?
Die Sani zaigen an:
Jr Herr Hab Sy geschickt, heben an zu begeren aller-lay Confect.