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umben außgeben, dann die Besoldung wurde es jhnen nitaußtragen, da sein dann die Par-s16"jtheyen, so solchesinerckcn, vor der Cantzley verhanden, warten fleissig aufs,wollen geren vor den Armen befürdert werden, alßdanngehet es an ein schicken in jre Heuser, wann anderst etwasguets aufs dem Marckt verhanden, dardurch dann dieArmen gehindert vnd die Reichen vor jhnen befürdertmüessen werden, vnangesehen das dieselbigen das wartenbesser als die Armen vermochten. So sparen Sy es mitdem gucten Wein auch nit vnnd wann man also in daswolleben kombt, volgt die Faulkait darauff, kans zu Morgensniemand auß dem Beth bringen, kommen spat in die Cantz-ley, sitzen Sy zu Morgens beim Essen, so kommen Syvngern von den gueten bißlein. Deßwegen dann abermalsdie Armen Partheyen auffgehalten werden, welches sambtden oberzelten sachen den gueten Wercken ain Verhinderungbringen, vnnd darumben, mein lieber Sohn, wil ich dirhiemit gleich schließlich rathen, das du vnder allen deinenfürgeschlagnen wegen dich inn den Eestandt begeben hettest,vnnd weil du ungefährlich der Welt laust, guets vnd böses,von mir vernommen, wil ich dich auch vermanet haben,die weil du von Gott mit Reichthumb vnd Guet überflüssigversehen, das du deine sachen allhie aufs diser Welt der-massen anstellest, wie es dann gar wol sein kan, damit dudessen, was dir Gott geben, mit guetem gewissen niesten,allhie seligklich sterben vnnd dort inn jhener Welt die ewigSeligkait erlangen mögest.
s 16 l Jüngling:
Das verleyh vns Gott der Allmächtig allen mit-einander vnnd thue mich gegen Euch des trewen Raths,auch der hailsamen lehr vnd vnderweisung, so jr mir geben,bedancken, will auch Gott den Allmechtigen trewlich bitten,das er mir gnad wölle verleyhen, darmit ich Ewrem Rathvnd demjenigen Nachkomme, so meinem Herrn vnnd Lands-fürsten gesellig, meinem geliebten Vattcrland zu guetem,vnnd mir an Seel vnnd Leib zu nutz kommen mag.