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nacht zu dißem man, seiner lere grundt vnnd vrsach hören,aufs daß die warheyt on so ferliches gezenck an tag keme,ja daß du ym darzü den zorn vnnd grimm etlicher fürsten,Herren, vnd stett, den du ym, mit deinem gifftigen schreibenüber den hals, bracht hast, legen hülffst, oder trügst dißegeferlichkeyt zü gleich mit jm, so ist er nit güt, vnd wanndu schon eyn berg aufs den andern trügst mit deinemglauben. Es muß aber villeicht do auch gehn wie du inndeinem Küchlein i) eynem schreibest, wann dich die Papistennit so hart gedrungen hetten, wöllestu wol etliche sach mitynen vndter wegen gelassen haben, daß ist (wie ichs acht)des euangeliumbs verschweigen, wann du nit eyn rümdurch dein schreiben eriagen Heft mögen. Wann du eynenbrüder, ob er schon irre, vnnd etwas vermut were, miteynem güten gewissen« im land vmb kanst jagen, vnddas christlich sein soll, so sag vnd bekenn ich frei, daß ichinn allen christlichen stücken irr, vnd daß ich dir mit dißemschreiben gewalt vnd vnrecht thü.
Wie wann ich aber dir dein Hertz triff, vnnd errahtdaß diß ist dein fürnemen, daß du mit deinem schreibendie fürsten erregen möchtest, daß sie Carolstaten vmb-brechten, daß du die sach gewönnest, vnd mit ym für ver-hör nit tretten dürftest, wie meynst wann Carolstatt ge-tödt, vnd die Orlamünder in grundt vom fürsten zusachssen verderbt, vnd auß gerottet weren. Ich sag dirwyder, Kräder Lüther, bei meinem gewissen, ist dein trotzischervnd Hüischer gehst recht, so ist mir vnser Hergott feindt,daß er mich inn eyn solch frei vrteyl von dir löst fallen,Ach Vater inn Himmeln, ich weyß daß du keynem christeneyn solche sterck oder freüwde gibst, sich freüwen, daß ereynen christen im land vmbbrecht, vnd ym eyn scharpffschwerth an eyn haer gebunden, vber den kopff henckest,du löst auch kaum eynen vnchristen von ey- sbijs nem christenveruolgt werden, wie du im Psalm sagst, du wollest sündervber yn schicken, Dann Luther, du würst mir den Carol-staten villeicht keyn christen lassen sein, vff das erfüllet
y Din Llltsrriebt äer Leiebtlrinäer über äis verbotenenLädier v. U. Lutbsrs. 1521. Dil. 24, 209.