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predigen, Beheymische geschenck geben, Clöster vnd Stifft.Welche du ytzt den Fürsten verheyssest. So du zü Wormshettest gewanckt, werest du ee erstochen vom Adel worden,dann loß gegeben, weyß doch ein yeder, Du darffst war-lich dir nit zu schreiben, du wollest dann noch ein maldein Edels blüt, wie du dich rhümest, darumb wagen, dugeprauchest do selbst mit den deinen wilder tück vnndlyste. Du liessest dich durch deinen rath gefangen nemen,vnd stellest dich gar vnleydlich, wer sich aufs deyne schalck-heyt nit verstünde, schwur woll zun Heyligen, du wärestein frümmer Mertin. Schlaff sanfft liebes fleisch. Ichrüche dich lieber gepraten in deinem trotz durch gotesgrymm imm Hafen oder topff peym fewr. Hierem. j.Dann in deinem aygen sötlein gekocht, solle dich derTeüffel fressen Ezechielis .xxiij. Du Pist ein Eselisch fleisch,du würdest langsam gar werden, vnd ein zachs gerichtewerden deinen milch meülern.
Ir allerliebsten brüder in Christo, Ich pin zum an-sangk des zangks müde worden, vmb der vnaußschlach-lichen ergernuß des armen Hauffenns, Helle aber michDoctor lügner predigen lassen, oder mich vorm volck vber-wunnden, oder seyne Fürsten, do ich zu Weymar vor jnenwar, lassen richten, do sy sEiflff mich durch antragen desselben Münichs fragten, so wolle ich vil lieber dysersach müssig gangen sein.
Es wardt endtlich beschlossen. Der Fürst wolle denernsten Richter zum Jüngsten tag die sach lassen hynauß-füren, er wolt den tyrannen nit weren die vmbs Euan-gelions willen, wollen in sein pfleg fallen. Es weresehn wenn es auch dem gericht befolhen würde, so würdensdie pawern wol sehen. Es wäre feyn dingk, daß manes alles auffs jüngste vrteyl zöge, so heten die pawernauch güte sach, wann sye sollen recht thän. Sprechensye, ich spars für den richter. Aber die rüthe der got-loßen ist do zwischen das mittel.
Do ich heym kam von der verhörung zu Weynmar,meynte ich zü predigen das ernste wort gottes, do kämmenmeine Rats Herren, vnd wollen mich den höchsten feyndendes Euangelij vberanttworten, Do ich das vernam, war