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Zusätze und Berichtigungen. 469
S. 141. Z. 16. affetzen 1. abetzen.
- 141. - 23. henkes 1. henke ns. Or.
- 145. - 18. asler 1. after.
- 145. - 13 v. u. figthyng 1. fighting.
- 269. - 13. latins orics 1. latin stories.
- 279. - 9. 11 23 1. 123.
- 279. - 10. 23 I. 123.
Der Verfasser ist leider zu spät mit der verinuthlich ültcstcu nähernachweislichen bildlichen Darstellung Ulenspiegels bekannt geworden, um der-selben an der gehörigen Stelle, in der Abhandlung §. 3. S. 217 f. gedenken zukönnen. Es ist nämlich auT der ltalhsstuhe zu Mölln ein Bild vorhanden ge-wesen, welches dem löten Jahrhunderte angehört haben dürfte und jedenfallsin Beziehung zu der Zeichnung Ulenspiegels auf dem dortigen Grabstein steht.Dasselbe ist uns aus J. von Heiners Trachten des christlichen MittelaltersUte Abth. S. 106. Tafel 77 bekannt geworden. Das Bild ist umstehend im Holz-schnitte wiedergegeben. Aus Hefners Bemerkungen entnehmen wir Folgendes :
„Tyll Eulenspiegel in einer Tracht des XV. Jahrhunderts, gezeichnet vomHerausgeber nach einer eolorirten Zeichnung aus einem Beisebuche, welchessich im Besitze eben desselben befindet. Dieses Reisebnch ist von einem ge-wissen Friedrich Stadalmann, welcher Baumeister war und mehrere an-dere Aemter hatte, geschrieben. Er begleitete den Gotthard Freiherrn zuHerberstein, Ncupcrg und Gultcnberg 1 ) auf einer Reise 1607—10 durchmehrere Länder, und vcrzeichnete dabei alles, was ihm merkwürdig schien.Zu Müllen im Lauenburgiseben fand er auf dem Ralhhause das Bildniss, welches er in genanntem Reisehuch nbbildete, wie folgende Stelle aus demselbenbeweist: Auf dem Kirchhoff lait Tyl Eulenspiegcl, welches sein Contrafet hier-bei zursech, welches der Rath zu Möllen mit grossem Vlcis sein Biltnus aufdem Rathhaus Behalten wegen seiner viclgetricbenen Schalkheit. -Und wehrIme wil abmalen lassen, muss hei dem Stattschreiber anhaltcn, dass lm seinrechte abcontrafeuung Ime nachzumalen von dem Rathhaus geliehen würfet,desgleich wier auch gethan.
Tyl Eulenspiegel starb schon im Jahre 1350. Das obenerwähnte Bildnissaber wurde, wie seine Tracht durchaus beweist, erst im XV. Jahrhundert, wohl100 Jahre nach seinem Tode verfertigt. Durch diese Figur wollen wir keineVorstellung von Eulenspicgels Person gehen, sondern wir stellen sie hier nurals ein Trachtenbild aus der Mitte oder 2ten Hälfte des 15tcn Jahrhundertsauf. Wiewohl man hei dem Gedanken an Eulenspiegel versucht werden möchte,diese barocke Tracht für die eines Gauklers oder Narren zu halten, so ist siedoch nichts anders, als der ganz gewöhnliche Anzug eines jungen Mannes dergenannten Zeit. Die anliegende Unterkleidung, der unmässig kurze Mantel, die.Schnabelschuhe und das mi-parti in Schnitt wie Farbe findet man im 15. Jahr-hunderte bis zur höchsten Uebcrtrcibung.
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1. So für Gutenhag.