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Dr. Thomas Murners Ulenspiegel
Entstehung
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Abhandlung über den Illenspiegel.

findet sicli J. K., vermuthlich Jacob Kobel, der 1533 zu Oppen-heim verstorben war. Nr. 393: Von dem Gotswort, sind aufdrei Säulen hinter der Kanzel die drei Buchstaben D. J. K. an-gebracht'); Nr. 103: Von Notarien und Richtern, und Nr. 457:Von dem gfttten Jar zftheifchen einem predicantcn, ein verschlun-genes II S ist das Zeichen des Hans Scheyfelin 2 ). Nr. 355: Vonden gemeinen metzen, hat der Holzschnitt das Zeichen des HansBaidung Grün zu Strassburg 3 ), welcher auch Nr. 380 : Von Vaterund Mütter, wiederkehrt, so wie, Nr. 169: Von den Wucherern,Nr. 272: Von meyfterfchafften, Nr. 424: Von dem eydtfehweren.Bei der Ucbereinstimmung dieser Holzschnitte mit den von Veithverzeichncten der Strassburger v. J. 1535, so wie der v. J. 1538,scheint Bienenwärter die Ilolzblücke des Grtlninger nach Bern ge-bracht zu haben. Der letzte Holzschnitt seiner Ausgabe ist zuNr. 470: Von Strategematibus, also zu dem letzten Abschnittevon den Brüsamlein sind gar keine gegeben.

Das Verhältniss dieser unter sich abweichenden Ausgabenwird demnach bei denen, welchen die ältesten derselben zu-gänglich sind, noch immer eine nähere Beachtung verdienen,als sie ihnen bisher geworden ist. lieber spätere Ausgaben ver-zeichne ich nur Folgendes:

14. ) Eine-Augsburger Ausgabe von Schimpff und Ernst vomJ. 1542 besitzt die K. Staatsbibliothek zu München.

15. ) Eine Frankfurter Ausgabe v. J. 1543 führt an: Za-cher a. a. 0. aus der Bibi. Thomas. Vol. III., I.ect. I. Pag. 90.

16. ) 1544 erschien, Frankfurt Cyr. Jacobus eine Ausgabe,vereinigt mit der ersten hochdeutschen Bearbeitung des Rei-necke Fuchs, welche »dem Michael Beuther zugeschrieben wird.

17. ) 1544 Schimpff und Ernst, Augsburg bei II. Steiner, fob,103 Bl. und 4 Bl. Reg. mit Holzschnitten, vorhanden in Berlin.

18. ) 1545. Von Schimpff und Ernst vil weiser Spriich. 0.0.4., in der bibliotheca J. C. Adelungii. Berlin 1827. Nr. 1824.

19. ) 1546 eine neue Ausgabe zu Bern bei Math. Apiarius, fob,98 Bb, 2 Bl. Reg., mit 39 Holzschnitten; vorhanden in Berlin.

1. Dieses ist nicht d. J. K., wie V eith a. a. 0. S. 25 meint, welches je-doch zu ÎNr. 394 vorkommt. 2. S. Heller Geschichte der Holzschneidekunst.S. 118. 3. Heller a. a. 0. S. 92.