Zusätze.
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kaufft vmb XX1III. gulden, vnd hab yhm zwölf bar darauff ge-ben; die andern zwölff fol icb yhm fchuldig bleiben. Wan ich’syhm nun geb, fo blieb es nicht bey meinen Worten, vnnd habdoch meine wort alwegen war gehalten vnd gethan was manmich geheifzen bat. Ich hoff es bleib auch dabey.” Alfo warddas recht verzogen, vnd fol Vlenfpiegel das geld noch geben.
S. Kruffter. (1532. Historie XCI.)
Wie Vlenfpegel ein hyrt wart im Brunfwickfzen land.
Vlenfpegel quam by den berzogen von Brunfwick vnd ge-dacht, wie he rycli wiirt, fach dat des fürften amptliiid al rychwurden. So bat he den fürften, dat he jn machte etliche jaireinen hyrten fyns fyefz, he dürft jm geinen loin gelten. Ile ver-liend jm daz X jair. Do he nn geweldiger hirt waz, fcbreiff heeiner flat im land, he hört fagen, wie fy fo gftde weid betten,he wölt fyns lieren fehe dar körnen weiden. Sy erfchrecktendes, he würde die weide gar affetzen, dat yr felie gebrech miieftbain, vnd Fanten jm XX gulden, dat he fy des entröge. Vlen-fpegel dacht, id wil gut werden, vnd fclireif einer ander ftatjm gelegen, die faut jm ouch gelt, vnd alfo vortan, dat he einenfüffen rock droig vnd rycli wart. Der fiirft fraegd jn, wie idtzoging? Vlenfpiegel facht: "Gnediger her, yd liaid einen fyn.Yd is gein einigen fo dein, yd breng wat nutz by.” Ein anderfpriclit, yd fy geyn emptgen fo dein, yd en fy licnkcs wert.
1532. Historie XCII.
Wie Vlenfpiegel ein par fchu kaufft on gelt.
A uff ein zeit gierig Vlenfpiegel zu Erdtfurt durch diefcbuniacliergaffen, da fpracli ylm ein fclnnnacbers fraw an, erfolt yhr ein gut par fcliu abkaulfen. Er verflicht ein fchucli an,der was yhm gerecht, vnd tliet den andern auch an, vnd troltficli die gaffen aufz. Die framv lieff yhm nach vnd fclirey: “hal-tet den diepl” Die naclibaurn woltcn yhn halten, da fagt er: