Die XCII. histori.
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wan ich Iah, daz ein man vf der ftraffen gieng, vnd dem der rocklang vnd er dem mantel vs, hinder dem gieng ich nach vnd meintder rock wolt im entfallen, daz ich möcht den vfheben. Wanich dan zft im kam, fo falle ich daz im der rock fo lang waz,da ward ich zornig vnd het im gern den rock fo ver abgefchnit-ten, als er vnder den mantel vshieng, vnd daz ich das nit kund,
das ift mir leid. Die ander ift, wan ich fah ieman fitzen oder
gon, der mit einem meffer in feinen zenen grübelt, daz ich imnit rnocht das meffer in den hals fchlagen, das ift mir auch leid.Daz drit ift, daz ich nit mocht allen alten weibern, die ob ireniaren feint, ir erfz zü flicken, das ift mir auch leid, wan die feintniemans nütz me vf erden, daz fie das erdreich befcheiffen, dadie frucht vf ftet.” Die begyn fprach: cc y behüt vns Got! wazfagen ir nun. Ich höre wol, wan ir ftark weren, vnd betten desmacht, ir negten mir mein loch auch zü, wan ich bin ein frawwol von LX iaren.” Vlenfpiegel fprach: “das ift mir leid, dazes nit gefchehen ift.” Da fagt die begyn: "fo bwar euch derttifel,” vnd gieng von im vnd liefe in ligen. Vlenfpiegel fprach:
“es ift kein begyn fo andechtig, wan fíe zornig würt, fo ift fie
erger wan der tül'el.”
Die XCII. histori
fagt, wie Vlenfpiegel ein teflament macht, darin der pfaff fein hendbefcheife.
Merken geiftlich vnd weltlich perfonen, das ir euwer hend ’)verunreinigt an teftamenten, als 2 ) Vlenfpiegels teftamcnte gefcha,Ein pfaff ward Vlenfpiegeln zügehraclit, daz er im beichten folt.Als nun der pfaff zü im kam, da gedacht der pfaff in im, er iftein abentürlich menfch gewefen, damit hat er vil gelts züfamenbracht, es kan nit feien, er müfe ein merklich fum gelts haben,das folftu im abziehen in feinem letften end, vielleicht würt dirauch etwas daruon. Als nun Vlenfpiegel dem pfaffen begunt zübeichten vnd kamen zu Worten, vnder anderm fprach der pfaff
1. Fehlt: nicht. 2. Fehlt: an.