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Von Vlenijûegt*].
vnd forcht mich ganz vbel, fo hon ich all mein lebtag gehört,das ein ¡etlicher fol (Vid haben in feinen vier pfelen.” Da wardder herzog lachen vnd fprach: “willu nun auch mer vfz mei-nem land bleiben?” Ylcnlpiegel Jpracli: “g "gcr lierr, wieeuwer fürfllich gnad wil.” Der hertzog reit von im vnd fprach :"bleib als du bift.” Ynd Vlenfpiegel fprang ylens vfz dem])ferd in einem fprung, vnd fprach zu feinem todten pferd:"dank halt, mein liebes pferd, du haft mir meinem bals dationgeholfen, vnd mir mein leben behalten. Vnd haft mir darzflwider ein gnedigen lierrn gemacht, lig nur hie, es ift beffer dasdich die rapen freffen, dann das fie mich hetten gelTen.” Yndlief alfo zi\ fflfz darnon.
Die XVI. histori
lagt, wie Vlenfpiegel einem haureu feines lands ein teil ahkauft imLilnenlnirger land, vnd falz darin in einem fLurzkarclt.
Darnach kurz kam Vlenfpiegel wider vnd gieng bei Zell inein dorf, vnd wartet daruf, wan der berzog wider geon Zellwolt reiten. Da gieng ein bucr zu acker, vnd Vlenfpiegel hat einander pferd vherkummen vnd ein fturzkarch, vnd für zu difzemhauren, der da fein acker pflüget, vnd fragt in, wes der ackerwer, den er zc acker für? Der flauer fprach: “er ift mein, vndich hon in ererbt.” Da fprach Vlnfpiegel: was er im gehenfoil für den felmttkarren vol erden von dem acker? Der bucrfprach: “Einen fchilling nem ich dafür.” Vlenfpiegel gab im einenfchilling pfening, vnd warf den karren vol erden von dem ackervnd kroch daryn, vnd für für die bürg zu Zell, für die Eller.Als nun der herzog kam reiten, da ward er Vlenfpiegels gewar,das er vf dem karren falz, vnd lafz in der erden bifz an diefchultern. Da fprach der hertzog: “Vlenfpiegel, ich lieft dirmein land verboten, wann ich dich darin fünde, fo wolt ich dichhenken Ion.” Vlenfpiegel fprach: “gnediger lierr, ich hin nil ineuwern land, ich fitz in meinem land, das ich gekauft hab füreinen fchilling pfening, vnd kauft das vnih ’) einen bauren, der
1. Lies: von.