Die XIIIJ. hislnri.
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bauren, als die Marien angelegt, da fpracli die. kellerin als dercngel im grab den reimen zü latein: “Quem queritis ? Wen fü-clie.nt ir hie?” Da fpracli der baner, die forderfte Merg, als inVlenfpiegel geleret. bet: “Wir fliehen ein alte einougige pfaffen-bflr.” Da dy pfaffenkellerin das hört, das fie verfpot ward mitirem einen aug, da ward fie giftig zornig vf Vlenfpiegel, vndfprang vs dem grab, vnd meint fie wolt im in das antlit fallenmit den feilsten, vnd fclilúg hei' vngewifz, vnd traf den einenbauren, das im das ein aug gcfchwall. Da der ander baner dasfach, der fehlug mit der feuft dar vnd traf die kellerin auch anden köpf, das ir die tlfigel entfielen. Da das der pfarrer fach,da liefz er das fan fallen, vnd kam feiner kellerin zu hilf, vndfiel dem einen burén in das har, vnd zohen fieh für das grabLindan. Da das die andern bauren fallen, da lüden fie zü.vnd es ward ein grofz gerühel, vnd lag der pfaff mit der kel-lerin vnder, vnd lagen die bauren, die zwo Mergen, auch vnder,das fie die bauren von einander müften ziehen. Aber Vlen-fpiegel der bet der fach acht genummen vnd thet fich zeitlichdarvon vnd lief zü der kirchen hinaus vnd ging vfz dem dorf,vnd kam nicht wider. Got geb, wa fie ein andern figriftennamen.
Die XIIÏI. histori
fagt, wie Vlenfpiegel vfzgab, das er zu Megdburg von der laubenfliegen wolt, vnd die züfeher mit fehimpfred abwifze.
Bait dar nach difzer zeit als Vlenfpiegel ein figrift was ge-wefen, da kam er gen Megdburg in die ft at, vnd trib vil an-fchleg, vnd fein nam ward davon erflen bekannt, daz man 1 )Vlenfpiegel wifzt zefagen. Da ward er angelachten von denheften der burger von der flat, das er folt etwas abenlüer vndgecklerei treiben. Da lagt er, das wolt er thfin vnd von derlouben fliegen. Das ward ein gefchrei vber die ganze ftat, dasfich iung vnd alt famleten vf dem markt, vnd wolten fehen wieder fliegen wolt. Alfo ftond Vlenfpiegel vf der louben vor demrathhus, vnd bewegt fich mit den armen vnd gebar eben als ob
1. Fehlt: van.
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