als in die küniginne sachin irm släfe. sit (ej gescliachaber von zoubers gewalt)
040 kam er in der selben gestaltdö die küniginne sajmit dem künege unde w/ yer brähte an der stundeeinen brief in sinem munde.
045 daj boubt leit er in ir schö^,des durch vorhte verdroßdaj vil minnecliche wip.er druct e£ vaste an ir lip.dar nach als er von danne gie,eso den brief er der vrouwen lie,den sie gar heimeliche nam.dö der trache danne kam,der kiinec sprach ze der künegin‘frouwe guot, wa^ mac diz sin?
065 dö ich hielt den naesten strit,der trache mir half an aller sit.‘die fürstinne dem fürsten do verjach‘hint ich in in dem släfe sach.mich dühte er sprseche wider michooo vil rede, der hän vergeben ich.ja enwei^ ich wa^ ej meinetoder wa^ e^ uns bescheinet.'dö sprach der künic liöchgemuot‘e^ sol uns vüegen alle^ guot. 1cos dö sprach die küniginne clär‘herre, da£ müe^e werden war. 1
Die küniginne richeden brief gar heimelichenach dem künige besacli,
070 der ir vremder msere jach.
‘ich bin ein brief und ein botevon Jovi, dem hcehsten gote.da£ ist sines herzen gerdaj din schcene minne in wer.