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Noten zu Midrasch Wajikra rabba.
es früher erlaubt. Hier verbietet es die Schrift, anders zu essen, als nachvorschriftmässigem Schlachten: aber der bisherige Genuss von Fleischohne vorschriftmässiges Schlachten nach den rituellen Schlachtregelnist damit verboten. Die Schrift will nach R. Ismael in Deuter. 12 er-lauben mxn Ti’?, welches in der Wüste verboten war, mit dem Eintrittin Kanaan ward Txn TC? erlaubt, und bleibt auch nach dem Exil erlaubt,wenn es vorschriftmässig geschlachtet ist. Nach R. Akiba will dieSchrift nur das Fleisch von nicht vorschriftmässig geschlachteten Thierenverbieten; denn nach ihm war mttn IS? nie verboten und sogar X'3nTHJ war in der Wüste gestattet: mit dem Eintritt in Kanaan ward itram'n) verboten und bleibt auch verboten nach dem Exil. Das ist der“ifPfl HD’st. Der Streit hängt zusammen mit dem Streit, ob die Noa-chiden blos Ganzopfer geschlachtet, oder auch Friedensopfer. Nachdenen, die profanen Fleischgenuss (wie R. Ismael vor dem Eintritt inKanaan) für verboten hielten, hatten die Noachiden auch Friedensopfergebracht: denn sonst hätten sie kein Fleisch essen können. Nach Akiba,der nisn ltt'3 von je für erlaubt hielt, hätten sie blos Ganzopfer dar-gebracht; sie brauchten ja keine Friedensopfer darzubringen, sie konntenja ohnehin Fleisch essen, selbst rrrrtJ Ht'?; erst mit dem Eintritt in dasLand ward mTU H!'? verboten, und bleibt auch seit dem Exil verboten.S. 150, Z. 9 v. u. „Zwei genaue Schlachtregeln sind zu beobachten: bei denVierfüsslern muss der grösste Theil von Speiseröhre und Luftröhre, beiVögeln der grösste Theil von einem von beiden durchgeschnitten sein.“S. 151, Z. 25: „Der Stier war vorher zum Götzenopfer bestimmt.“
Z. 11 v. u. muss es heissen: „es ward mit sammt seiner Haut verbrannt.“Z. 14 v. u. und Z. 18 v. u.: „es fehlte an der.rechten Zeit“, d. h. es warnoch nicht opferfähig, weil es noch nicht acht Tage alt war.
Letzte Zeile: Statt: „von wilden Thieren“, muss es heissen: „Vom Vieh.“S. 152, Z. 6: „Mehr, als ich dir verboten habe.“
Z. 8: „Das Blut der Virginität.“
Z. 3 v. u.: Giebt es ein Vieh, das ein andres Vieh frisst?“
S. 153, Z. 14 Nicht: „Der Dämon Sis“, sondern: „Der Sis des Feldes.“
Z. 18 v. u. Nicht: „Warum gleicht sie der Rose zwischen Dornen?“ sondern:„Wem glich sie?“ „Der Rose unter Dornen.“
S. 154» Z. 16 v. u.: „Wegen dieser Rose soll der Garten gerettet werden:wegen des Verdienstes der Thora und Israels soll die Welt gerettetwerden.“
S. 155, Z. 7 Nicht: „Möchte mein Herr mich es lehren?“ sondern: „Willmein Herr es lernen?“
Z. 16 ff. v. u.: „Die Städte Chalmiscli, Jericho, Susitha, Gistra (Castra) undLud waren in der Mehrzahl von Griechen und Römern bewohnt, undim Kriege des Vespasian und Titus den jüdischen Nachbarstädten feind-lich, also ist zu übersetzen: „wie Chalmisch gegen Nawa, Jericho gegenNeurin, Susitha gegen Tiberias, Castra gegen Cheifa, Lud gegen Ono.“S. auch Pesikta rabb. c. 21.
S. 156, Z. 20: „von derselben Mutter, und beide von demselben Vater,beide von dem gleichen Eibläschen.“
Z. 10 v. u.: „Plagen“, wohl Druckfehler für: „Planeten.“
Z. 2 v. u.: „aber nachdem sie erlöst waren, war der Mond dort, wo erimmer zu sein pflegte.“ Der Agadist benützt das Wort ntnS im Schrift-verse zur Erklärung von „Mond.“
S. 157, Z. 20, 2r. Wie z. B. Nero mit allen Ceremonien die Hochzeit mitPythagoras feierte, wobei er selbst als Braut den Schleier nahm, odermit Sporus, wobei Nero den Gatten darstellte. Aehnliches kam vorbei dem Feste des Tigellinus. Die Agadisten griffen Beispiele aus