Noten zu Midrasch Wajikra rabba.
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S. 142, Z. 7 v. u.: „Das ist der erste Tempel, weil da die Priester gewissen-haft ihres Amtes walteten, walteten in demselben achtzehn Hohepriester,und zwar immer . . .
Z. 3, 4 v. u. ist zu setzen: Hieraus ist nun bewiesen, dass es um des Ver-dienstes der Väter Willen geschah. Woher ist zu ersehen, dass es auchwegen der Tugenden der Mütter war?
S. 144, Z. 1 muss übersetzt werden: „Wie der Gottesdienst (r.fi'l!') im Himmelverrichtet wird, ebenso wird er hienieden verrichtet. Vom himmlischenGottesdienst heisst es . . .
Z. 14: „ging ein Greis, weiss gekleidet mit weissem Obermantel.
Z. 14 v. u. muss es heissen: -„gehören zum Bestände der Welt, wie derKeuschbaum . . . .“ Die Lesung lrv'i“ ist unrichtig und muss nachMidrasch ICohelet zu C. 5, 8 berichtigt werden in 1min. Ebenso istxa'E, welches „Moos“ bedeutet nach jener Stelle in SO'E' zu berichtigen;in Schabbat IX, 1 wird tl’bS erklärt mit ssntn Nb't: - , dem wolligen Basteder Ceder; trab oder E\jS ist nach Levy s. v. Xvyoq und dieses ist Vitexagnus castus bei Linnö. Der Keuschbaum Plinius 24, 38 ward zumFlechten und Binden gebraucht.
Z. 13 v. u. ist zu übersetzen mit Levy s. v. s’J’J: „Bast, um Seile darauszu drehen.“
S. 145 p'M heisst nicht: alt, sondern: witzig, scharfsinnig, s. Levy, welcheres von siihxoq ableitet; es ist aber wohl ein Druckfehler für sv&ixioq.
S. 147, Z. 2 ist zu übersetzen: „und es wog die eine so viel wie die andre“,(bpn = Spti 1 , das n ist nicht Praefixum, sondern gehört zum Stamm).
S. 146, Z. 10 v.: „reiche man ihnen einen Becher Wein.“ Aruch liest hier(s. v. p'ias) Ji'lBlE ):S”E. Es muss daher ji'miE ibDH gelesen werden, undso steht auch Ber. r. Par. 10 und Midrasch Koheleth: „man mischte ihmeinen Doppelbecher). An <piaXrj kann desshalb nicht gedacht werden,weil Ber. r. Par. 91 und Jer. Pesach. X es offenbar nur Doppelbecherheissen kann, der nach dem Bade ausgetrunken ward. S. Levy u. pbs’"und Buber zu Pesikta Bachodesch. S. auch Juvenal VI, 425 ff.
S. 147, Z. 4: „was auf dieser Seite zwei waren u. s. w.“ .... muss heissen:„wie diese (die Fliege) abnahm (eig. zerflpss), nahm auch jener (Titus)ab, bis sie zu ihrer ursprünglichen Grösse herabkam; als die Fliegewegflog, entfloh auch die Seele des Titus.“ Die Lesung ’nc (zerfloss),welche Aruch hat, ist der Lesung 'je* vorzuziehen. Aruch liest nämlich
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Z. 11 v. u.: „R. Eleasar und wandelte (d. li. wie M. K. richtig erklärt,ein Euphemismus für er verrichtete seine Nothdurft) in einem Abort.“
Z. 8 v. u. wie oben Z. 16 v. o. heisst es xnö: „er schlug sie“, nicht xcrv.„er sah sie.“
S. 149, Z. 17, 16 v. u. muss es heissen: „Und er lernte den Raub auszu-führen und frass Menschen“ (Ezech. 19, 3).
S. 150, Z. 24 ff. v. u.: „R. Ismael sagte: aus dem Verbote (kein Thier zuschlachten, ausser in der Stiftshütte) folgt eine Erlaubniss; weil denIsraeliten in der Wüste verboten war, andres Fleisch als Opferfleischzu essen, hat ihnen später die Schrift ungeopfertes Fleisch nur zu essenerlaubt, nach vorschriftmässigem Schlachten. R. Akiba aber sagte: Ausder Erlaubniss, Fleisch zu essen nach vorschriftmässigem Schlachten,und zwar, wenn das Thier in der Stiftshütte geopfert ist, folgt das Ver-bot, ungeopfertes Fleisch nicht anders zu essen, als wenn es Vorschrift-mässig geschlachtet worden.“ Nämlich in Chullin 16 b sagt R. Ismael:Fleisch zu essen von ungeopferten Thieren war Anfangs verboten; wiees in Deuter. 12 erlaubt worden, ward es nur erlaubt nach vorschrift-mässigem Schlachten. R. Akiba sagt: Fleischgenuss von ungeopfertenThieren war nie verboten, auch ohne vorschriftmässiges Schlachten war