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Der Midrasch Wajikra Rabba : das ist die haggadische Auslegung des dritten Buches Mose
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Noten zu Midrasch Wajikra rabba.

S. 136, Z. 27, 28:Dass sie ihre Häupter entblössten, ihre Herzen erhoben.Es ist hier mit Pesikta, Tanchuma, Bemidbar r. Par. 2 und Jalkut zu lesen:on' 1 Wl by ncjtl 01b rx lDJJP, sie erhoben stolz ihr Herz, standen fest aufihren Füssen und weideten ihre Augen an der Schecliina. Denn dasEntblössen des Hauptes ist nach Wajikra r. Par. 27 ein Zeichen der Ehr-furcht, nicht .des Hochmuthes.

S. 138, Z. 3, 4 muss es heissen:Den Saum meines Hemdes.

S. 139, Z. 3, 4 muss es heissen:meinen Reichthum und meine schwereHabe lasse ich ihnen als Erbe.

Z. 9 muss es heissen:auf dies vertraue ich d; h. auf das, was du mir zu-gesichert hast;Der Ewige wird für euch streiten. Die Sage vomAntäus ist hier nicht vergleichbar, da Goliath ja nicht vom ErdbodenKraft schöpfte.

Z. 22, 23:Zweihundert acht und vierzig eiserne Ketten hat Gott an seine(Goliaths) 248 Glieder gefügt. bX bv> ist zu streichen. Siehe Buberzu Pesikta Achre moth.

Z. 25 ist zu übersetzen:seinen Zaum lass nicht heraus, d. h. lasse denZaum nicht los. BET wird hier genommen im Sinne von Zaum; seineZäume mögen sich erheben, stark sein, binde ihn. Es ist nach Midr.Schemuel zu berichtigen. Siehe Buber a. a. O.

Z. 6 v. u. ist zu übersetzen:auf dies vertraue ich. R. Levi sagte aufden Abschiedsegen, den uns Mose in der Thora geschrieben:Und

dies für Juda, erhöre die Stimme.und sei ihm Hilfe vor seinen

Feinden. Es ist, wie Buber nachgewiesen, statt BVianpa zu lesen istjliSBpx nach Schochar tob Ps. 84 Ende und Ps. 86? jl'lta'BJXlS 1 "Xmin'S nxti tcxjtr oSiyn p ibsj nw nyca rrnn'S nc» )fi3. i^ixrigiov ist,wie es auch der Midrasch erklärt, der Abschiedsegen. Die WorteU'jptS c~b' 12 X 1 sind mit Buber zu streichen, da es in den angeführtenStellen nicht steht, und hier den Sinn stört.

Dieselbe Berichtigung auf S. 140, Z. 13 ff.:auf dies vertraue ich, d. i. sagtR. Levy, auf den Abschiedsgruss, den uns Mose geschrieben.

S. 140, Z. 11 v. u. ff.: Gegen stolze Augen (übe das Gebot): sie seien zumStirnband zwischen deinen Augen; gegen lügnerische Zunge (übe dasGebot): lehret sie eure Kinder; gegen Hände, die Blut vergiessenbinde sie zum Zeichen an deine Hand; gegen die Sünde: ein Herz, dasfrevelhafte Pläne ersinnt, übe das Gebot: diese Worte sollen auf deinemHerzen sein; gegen die Sünde der Füsse, die zum Bösen eilen, eile zumGebot der Beschneidung, die zwischen den Knieen vollzogen wird u. s. w.

S. 141, Z. 4, 5:Der Mensch mache sich zum Steuermann, sinne nach, wieund wo er nur ein gutes Werk verrichten kann, (dahin steure erseinen Sinn).

Z. 13 v. u. nicht:Alles hat seine Zeit, die Stunde hat eine Zeit etc.sondern:zu jeder Zeit (das ist das zu erklärende Schlagwort).Zeitkann bedeuten Stunde, wie hier: er komme nicht zu jeder Zeit; Zeitkann bedeuten Tag in dem Verse (Ezech. 4, 11):Und Wasser nach demMasse, ein Sechstel Hin sollst du trinken von Zeit zu Zeit; Zeit kannJahr bedeuten, wie in 2. Sam. 11, 1:Und es geschah bei der Wieder-kehr, zur Zeit des Aufbruchs der Könige; Zeit kann zwölf Jahre be-deuten, wie Ps. 105, 19:bis zur Zeit da sein Wort eintral (M. K.denn Josef war 30 Jahre alt, als er vor Pharao stand I. B. M. 41, 46;ein Jahr war er bei Potiphar, und 17 Jahre war er, als er verkauftward); Zeit kann 70 Jahre bedeuten, wie Dan. 9, 2 und Jerem. 17, 7;Zeit kann auch bedeuten für immer, wie in Ps. 4, 8. Nicht, wie du. meinst, sprach Gott zu Mose, bedeutet hier Zeit, Stunde, auch nichtTag und nicht Jahr und nicht zwölf und nicht siebzig Jahre, und nichtimmer, sondern er darf jede Stunde eintreten, wenn er will, nur wenner hineingeht, soll er nach dieser Ordnung hineingehen.