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Der Midrasch Wajikra Rabba : das ist die haggadische Auslegung des dritten Buches Mose
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Noten zu Midrasch Wajikra rabba.

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S. 56, Z. 3 v. u. muss es heissen: „Etwas, davon nur die Fettstücke dar-gebracht werden (also: Friedensopfer).“

S. 57, Z. 17 v. u. muss es heissen: „So wie man aber zu den Friedensopfernkommt, da heisst es: dies die Lehre der Friedensopfer, da steht nicht:„welche sie dem Ewigen dargebracht haben,“ sondern: „welche siedem Ewigen darbringen sollen,“ von jetzt an und für die Zukunft.“

S. 58, Z. 4: „Den Agrestes,“ der Westnordwestwind, der vom JapygischenVorgebirge, von der Stadt Leulca her nach Griechenland hinüber wehte.Daher heisst er auch Japyx. Der Japygische Wind oder Agrestes, dervon dem weissen Vorgebirge (Leuke) her wehende. Die Lesung Agre-stes des Midrasch ist die richtige, nicht, wie Levy behauptet, Argestes;denn im Griech. heisst er Agrestes.

Die Controverse, ob die Noachiden nur Ganzopfer geopfert hätten,oder auch Friedensopfer, hängt mit der Controverse zusammen, ob manvor der ausdrücklichen Erlaubniss in 5 B. M. 12, 20 ff. Fleisch essendurfte, welches nicht feierlich geopfert war. Die Israeliten der zehnStämme und die Juden bis gegen Ende des ersten Tempels waren derMeinung, man dürfe kein Fleisch essen, das nicht geopfert, sondernnur profan geschlachtet worden; sie opferten auch an jeder Opferstätte,auch wohl im Hause. Erst das Streben nach Einheit des Gottesdiensteserzeugte die Vorschrift, dass nur in dem erwählten Ort, im JerusalemerTempel, geopfert werden dürfe. Aber dies Streben drang erst nachder Rückkehr aus dem Exil bei den Juden vollkommen durch. Daheimusste, um den Fleischgenuss nicht, mit Ausnahme der drei Feste,zur Unmöglichkeit zu machen, die Erlaubniss gegeben werden, profanzu schlachten und das Fleisch zu essen. In der Erinnerung der altenSchule erhielt sich diese Thatsache. Daher sagten sie, dass vor derGesetzgebung man überall opfern durfte und der Fleischgenuss verbotenwar, wenn das Thier nicht als Opfer geheiligt war; daher sind vor derGesetzgebung nicht nur Ganzopfer geopfert worden, sondern auch Frie-densopfer. Die neue Schule, welche die gewordenen Zustände als ur-alt erklärte, sagte: man durfte keine Friedensopfer anderswo als inder Stiftshütte oder im Tempel opfern; der Fleischgenuss war auchohne Opfer erlaubt. Daher wurden vor der Gesetzgebung nur Ganz-opfer, nicht Friedensopfer gebracht. Vgl. auch Bemid. r. Par. 22:„R. Ismael sagte, den Israeliten war ungeopfertes Fleisch (bisher) ver-boten, (nur Fleisch von geopferten Thieren durften sie essen); nunaber ward jenes ihnen erlaubt durch das vorschriftmässige Schlachten.R. Akiba sagte: Ungeopfertes Fleisch war nie verboten zu essen, mandurfte sogar, wenn das Thier nicht vorschriftsmässig geschlachtet war,essen; nun aber verbot ihnen die Schrift ungeopfertes Fleisch zu essen,wenn es nicht vorschriftmässig geschlachtet war.“ Und ausführlicherim Midr. Tanchuma Achre moth. Vgl. meine Abhandlung in der ZDM.G. 1881.

S. 59, Z. 1 muss es heissen: „Denn bei allen (anderen) Geboten: wenndu siehst, wenn du begegnest, wenn dir vorkommt.

S. 60, Z. 17: Statt: „mag es so oder so sein,“ soll es heissen: „So und so(thue mir Gott; das biblische t)'DV nsi 'n ne»Jb ns); du darfst nicht wiederhierher kommen.“

Das. Z. 20 muss es heissen: „zürnt ihr noch immer miteinander?“

Das. Z. 22: Als R. Meir dieselben gesehen, schaute er (die Sache) mitHilfe des heiligen Geistes und fragte.

S. 61, Z. 22 ist falsch und zu streichen: „Weil bei ihnen immer das Wortmin angewendet ist.“ Der Grund ist, weil es schliesst mit dem Frie-densopfer.

S. 62, Z. 8: „Wenn du so handelst, hast du deinen Schwur nicht erfüllt“(eig. bist du nicht aus der Gewalt deines Eides gekommen, hast dudich deiner daraus sich ergebenden Pflicht nicht entledigt).