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Par. XXXVII. Cap. XXVII, 2.
wohlthätig war, verkaufte sein Haus und alles, was er hatte, undverwandte den Erlös auf gute Werke. Eines Tages am Schlüssedes Laubhütten festes (eig. am Tage des Hosianna) gab ihm seinWeib zehn Obolen mit den Worten: Geh und kaufe für deine Kinderetwas auf dem Markte. Als er auf den Markt kam, begegnetenihm die Almoseneinsammler; sie sprachen: Siehe, da kommt derHerr der Wohlthätigkeit. Sie redeten ihn an: Gieb deinen Theilzu dem wohlthätigen Zwecke her, denn wir wollen ein Kleid (Ka-misol) für eine Waise kaufen. Er nahm die zehn Obolen und gabsie ihnen und schämte sich nun nach Hause zu gehen. Er gingin die Synagoge und sah dort Ethroge, wie die Kinder sie amLaubhüttenfeste (am Tage des Hosianna) zerbrechen; und dort*)ist gelehrt worden: Sofort werfen die Kinder ihre Lulab (andiesem Tage) weg und essen ihre Ethrogim. Er nahm solche vonihnen, füllte damit den Sack voll, trat eine Reise auf dem grossenMeere an, bis er in das Land eines Königs kam. Da angekom-men, begegnete es dem Könige, dass er am Durchfall litt. Mansagte ihm im Traume ein Heilmittel: Iss von den Ethrogim derJuden, die sie am siebenten Tage des Laubhüttenfestes beim Ge-bete in der Hand haben und du wirst genesen. Man durchsuchtezu der Stunde alle Schiffe und alle Städte, fand aber keinen. End-lich kamen sie zu dem Mann, welcher auf einem Sacke sass. Siefragten ihn: Hast du etwas bei dir? Er antwortete: Ich bin einarmer Mann, ich habe nichts zu verkaufen. Man durchsuchte seinenSack und fand solche Ethroge darin. Man fragte ihn: Was istdas? Er antwortete: Es sind solche von Juden, mit denen sie amLaubhüttenfeste (am Tage des Hosianna) beten. Sie trugen den Sackund brachten ihn vor den König. Derselbe ass die Ethroge undgenass. Er leerte den Sack und füllte ihn mit Denaren. Hast dusonst noch nach etwas Verlangen? fragte ihn der König, ich willes dir gewähren. Ich habe die Bitte, dass mein Besitzthum wiederan mich zurückkomme**) und dass das ganze Volk mir entgegenkomme. Es geschah so. Als er in die Stadt (worin er wohnte)kam, ging ein' Ausrufer vor ihm her, dass das ganze Volk ihmentgegen komme. Auch sein Bruder und dessen Kinder gingenheraus ihm entgegen. Als sie einen Strom durchschritten, warfdieser über sie eine Welle und überschwemmte sie. Er ging nunin Gedanken fort und es fand sich,***) als er in das Haus desselbeneintrat, da nahm er alles, was seinem Bruder gehörte, in Besitz,um zu erfüllen, was gesagt ist Hi. 34, 11: „Nach dem Thun desMenschen vergilt er ihm.“
*) Succa IV, 7.
**) Dass das, was ich verkauft habe, wieder an mich zurückkommeund ich will ihnen das Geld wiedergeben.
***) Anstatt “linti'Nl will M. K. lieber lesen: rontSW, so dass der Sinnwäre: vnx 'D22 ^>2 C 332 Nin NXöJl, es traf sich (es fügte sich), als er
hineinging, dass er das ganze Vermögen seines Bruders erbte.