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X.VI. Cap. XXVI, 42.
der Friihregen im Kislev und der Spätregen im Nisan, siehe, dassind sieben. R. Abuhu sagte: Ich ging einmal vor der Synagogeder Bergleute von Lud (Lydda) vorüber, da hörte ich die Stimmedes R. Samuel bar Nachmani, welcher sass und vortrug: Die Rab-binen sagen im Namen des R. Chiskia: Wenn die Israeliten denWillen Gottes thun, bedarf es nur einer Bedachtnahme, er bedenktdie Erde und sie bringt Früchte, wie es heisst Ps. 65, 10: „Du be-denkst die Erde und tränkst sie reichlich, dass sie das zehnfachebietet“ d. i. sie bringt eins zu zehn. R. Berachja und R. Chelbound R. Papi im Namen des R. Eleasar sagten: Manchmal ist dieFruchtbarkeit dem Verdienste eines Mannes, dem Verdienste einesKrautes, dem Verdienste eines Feldes zu verdanken, und alle dreisind enthalten in einem Verse, wie es heisst Sach. 10, 1: „Verlangetvom Ewigen Regen zur Zeit des Spätregens, der Ewige macht Blitze,und Regenguss wird er euch geben, dem Manne Kraut auf demFelde.“ Es heisst: U5' | N~, dem Manne, und nicht: üniiXNb, den Män-nern, atayb dem Kraut und nicht: c^aisy? den Kräutern, ynisb demFelde, und nicht: miüb, den Feldern. So auch Mal. 3,10: „Bringet
den Zehnten in das Schatzhaus.ein Segen bis nicht genug
(unermesslich).“ Was heisst: ^bä n*? R. Jona bar Abba sagte
im Namen des R. Jochanan: Eine Sache, von der man nicht sagenkann: Genug! ist ein Segen. R. Berachja und R. Chelbo undR. Abba bar Kahana sagten im Namen Rabs: Bis eure Lippen über-drüssig werden (ermüden, ibtr© “y) zu sagen: Wir haben genug!Denn in dieser Welt sind die Regen manchesmal eine Last, dieWanderer grämen sich ihretwegen, ebenso die Seereisenden und die-jenigen, welche die Keltern treten und die Dächer bestreichen, abereinst wird Gott sie nur zum Segen machen, wie es heisst Ezech.34, 26: „Ich mache sie und die Umgebung meines Hügels zumSegen und lasse Regen fallen zu seiner Zeit und segensvolle Regensollen es sein.“
Parascha XXXVI.
Cap. XXVI. V. 42. Ich gedenke meines Bundes mitJacob. In Verbindung mit Ps. 102, 26: „Vor Zeiten hast du dieErde gegründet und deiner Hände Werk sind die Himmel.“ Darübersind Schammai’s und Hillel’s Schule verschiedener Meinung. Die vonder Schule Schammai’s sagen: Zuerst sind die Himmel geschaffenworden und dann die Erde, wie es heisst Gen. 1, 1: „Im Anfängeschuf Gott Himmel und Erde.“ Die von Hillel’s Schule dagegensagen: Zuerst ist die Erde geschaffen worden und dann der Him-mel. Diese wie jene bringen einen Grund für ihre Meinung. DerGrund derer von Schammai’s Schule, welche behaupten, zuerst sinddie Himmel geschaffen worden und hernach die Erde, ist dieser:Gleich einem König, welcher sich einen Thron gemacht hat undnachdem das geschehen, macht er sich erst seinen Fussschemel
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