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Par. XXXIV. Cap. XXIV, 39.
niemals täuschen“ d. i. Eden, „und man erbaut von dir die altenTrümmer, und die Grundvesten von Geschlecht zu Geschlecht richtestdu auf.“ R. Tarphon gab dem R. Akiba sechshundert CentenarienSilber und sprach zu ihm: Geh und kaufe dafür ein Feld, wo wirdie Gesetzlehre studieren und von dem wir uns ernähren können.Er nahm sie und vertheilte sie an Schullehrer, an Mischnalehrerund an alle, die sich mit der Gesetzlehre beschäftigen. Nach einigenTagen kam er wieder mit ihm zusammen und er fragte ihn: Hastdu uns das Feld gekauft, von dem ich dir gesagt habe? Er sprach:Ja! Kannst du mir es zeigen? Ja! Er nahm ihn und zeigte ihmdie Schullehrer, Mischnalehrer und alle, die sich mit der Gesetzlehrebeschäftigen. Giebt es wohl einen Menschen, sprach er zu ihm,der etwas ohne Quittung von dem Seinigen giebt? Ja! David, derKönig von Israel, von dem es heisst Ps. 112, 9: „Er streute aus,gab den Armen, seine Gerechtigkeit besteht ewig.“ Jes. 58, 12: „Mannennt dich dann einen Verzäuner des Bruches.“ R. Abin im Namendes R. Berachja sagte: Gott sprach: Es lag mir ob, diesen Bruch(den nämlich der Arme erlitten) zu umzäunen (wiederherzustellen),und nun bist du aufgestanden und hast ihn umzäunt, bei deinemLeben! du giltst mir so viel (ich betrachte dich so) wie jener, vondem es heisst Ps. 106, 23: „Wenn nicht Mose, sein Erwählter, vorden Bruch getreten wäre.“ Jes. 58,12: „Einen Hersteller der gebahntenWege im bewohnten Lande.“ R. Jehuda bar R. Simon sagte: DieserArme sitzt und klagt: Was habe ich von dem und dem, und jenerschläft auf seinem Lager und ich schlafe hier; jener schläft in seinemHause und ich schlafe hier; und du hast dich aufgemacht und ihmgegeben, bei deinem Leben! du giltst mir soviel, als hättest duFrieden zwischen ihm und mir geschlossen. Das steht auch Jes. 27,5: „Hält er fest an meiner Macht, gewährt er mir Frieden, Friedengewährt er mir.“ Das. 58, 13: „Wenn am Sabbath dein Fuss rastet.“Die Rabbinen haben gelehrt: Nicht lustwandle ein Mensch in derStadt am Sabbath auf die Bedingung hin, dass er, wenn es finsterwird, gleich in’s Bad gehen werde. „Dass du nicht dein Geschäftverrichtest an meinem heiligen Tage.“ Von hier ist es dem Menschenverhoten, auf sein Feld hinauszugehen, um zu erfahren, was dasselbeam Sabbath brauche. Ein Frommer ging einst auf seinen Weinberg,um zu erfahren, was derselbe nothwendig habe. Er fand daselbstden Zaun eingerissen und er dachte darüber nach, um ihn amSabbath wiederherzustellen. Nein, sprach er, nun thue ich es garnicht, weil ich am Sabbath darüber nachgedacht habe. Was thatGott? Es wuchs daselbst ein Kaperbaum, der den Weinberg um-zäunte, und er ernährte sich davon sein Lebelang. „Und du nennstden Sabbath eine Seelenlust“ d. i. der Sabbath Bereschit (d. i. derSabbath nach der Schemita); „des Ewigen heiligen Tag geweiht“d. i. der Versöhnungstag, „und du ehrst ihn“ d. i. den Festtag, „dassdu nicht thust deine Wege“ d. i. an den halben Feiertagen, „um aus-zuführen dein Geschäft.“ Von hier ist es dem Menschen verboten,