Par. XXXIV. Cap. XXV, 39.
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merten.“ Darum heisst es: „Die gedrückten Armen führe in deinHaus.“
Oder: „Die gedrückten Armen führe in dein Haus“ d. s. dieGelehrten, welche in die Häuser der Unwissenden gehen, um siedurch die Worte der Thora zu erquicken. Darum heisst es: „Diegedrückten Armen führe in dein Haus.“ Oder: „Die gedrücktenArmen führe in dein Haus“ d. s. die Gelehrten und ihre Schüler,welche die Israeliten unterweisen über das Unreine und Reine, überdas Verbotene und Erlaubte und sie lehren, den Willen ihres himm-lischen Vaters zu thun. Darum heisst es: „Die gedrückten Armenführe in dein Haus.“ R. Abin sagte: Wer einen Gelehrten in seinHaus aufnimmt, dem rechnet es die Schrift so an, als hätte er dieErstlinge dargebracht, denn hier heisst es: N-On und dort heisst esauch Ex. 23, 19: „Das Erste von den Erstlingen sollst du bringen(iTir) in das Haus des Ewigen, deines Gottes.“ Wie dort, so sindauch hier die Erstlinge zu verstehen. „Wenn du einen Nacktensiehst, so kleide ihn.“ R. Adda bar Ahaba und Rab und R. Jochanan.Der eine sagte: Man nehme mehr Rücksicht auf die Kleidung alsauf die Erhaltung des Lebens (des Armen). Die Weisen sagen:Auch auf die Kleidung haben wir nicht Rücksicht zu nehmen wegendes Bundeszeichens unseres Vaters Abrahams. „Entziehe dich nichtvon deinem Fleische.“ Bar Kapra sagte: Siehe sein Fleisch so an,als wäre es dein Fleisch. Bar Kapra hat gelehrt: Es giebt keinenMenschen, welcher nicht in diese Lage kommen könnte, wenn er esnicht ist, so doch sein Sohn, sein Enkel.
Oder: „Entziehe dich nicht von deinem Fleische.“ R. Jacobim Namen des R. Eleasar versteht darunter das geschiedene Weib.R. Jose der Galiläer hatte ein böses Weib, die ihn in Gegenwartseiner Schüler schlecht behandelte (verachtete). Rabbi, sprachen seineSchüler zu ihm, entlass doch das Weib, denn sie thut nichts zudeiner Ehre. Er antwortete: Ihre Aussteuer (ihr Eingebrachtes) istfür mich zu gross, ich kann sie nicht entlassen. Eines Tages sassenR. Jose und R. Eleasar ben Asarja und erklärten die Schrift, alssie geendigt hatten, sagten sie: Nun wollen wir Rabbi verlassen undnach Hause gehen? Ja! antwortete er*). Als sie hinaufgingen,senkte sie ihr Gesicht (nahm eine verdriessliche Miene an) und ginghinaus. Er sah in den Topf auf dem Feuerherd und fragte sie:„Ist in dem Topfe etwas? Ja, gab sie zur Antwort, es sind Ge-müse darin. Er ging und machte den Deckel auf und fanddarin gemästete Hühner. Nun wusste R. Eleasar ben Asarja, dasssie mit ihrem Manne nicht übereinstimmte (dass sie sich ihm[R. Eleasar] nicht fügte). Als sie sich niedersetzten, um zu essen,sprach er zu ihm: Sie sagte doch, es wären Gemüse darin, siehe,ich finde ja gemästete Hühner darin? Der Rabbi sagte: Das ist einWunder. Als sie gegessen hatten, sprach er (R. Eleasar): Rabbi,
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*) S. Midr. Beresch. r. Par. 17.