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Der Midrasch Wajikra Rabba : das ist die haggadische Auslegung des dritten Buches Mose
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Par. XXXIV. Cap. XXV, 39.

Parascha XXXIV.

Cap. XXV. V. 39. Und wenn dein Bruder verarmt. Dassagt auch Ps. 41, 1:Heil dem, der sich des Armen annimmt! AmTag des Unglücks rettet ihn der Ewige. Abba bar Jeremja imNamen des R. Me'ir sagte: Das ist derjenige, welcher den gutenTrieb über den bösen Trieb herrschen lässt. R. Isi sagte: Es istderjenige, der dem Armen eine Peruta verabreicht. R. Jochanansagte: Es ist derjenige, welcher die Leichenbestattung bewirkt. DieRabbinen sagen: Es ist derjenige, welcher sich der Regierung ent-zieht (vor der Regierung flieht). R. Pluna sagte: Es ist derjenige,welcher den Kranken verpflegt; denn R. Huna hat gesagt: Werden Kranken besucht, nimmt ihm den sechzigsten Theil seinerKrankheit (vermindert ihm einen von den sechzig Theilen seinerKrankheit). Da fragte man den R. Pluna: Wenn dem so ist, sosollten gleich sechzig Personen ihn besuchen, und er würde mit ihnenauf die Strasse hinabgehen. Er antwortete ihnen: Sechzig allerdings,aber sie müssen ihn so wie sich selbst lieben, trotzdem verschaffensie ihm Erleichterung. Nach der Ansicht des R. Abba bar Jeremja,welcher im Namen des R. Me'ir gesagt hat: Es ist derjenige, welcherden guten Trieb über den bösen herrschen lässt, ist anzuführen,dass es heisst das. V. 3:Der Ewige wird ihn behüten, nämlichvor dem bösen Triebe. Nach R. Isis Meinung, welcher gesagt hat,dass derjenige gemeint sei, welcher dem Armen eine Peruta verab-reicht, ist anzuführen, dass es das. heisst:Er erhält ihn am Leben.Nach der Meinung des R. Jochanan, welcher gesagt hat, es sei der-jenige, welcher die Leichenbestattung bewirkt hat, ist anzuführen,dass es heisst das.: ,,Er ist glücklich in der Erde. Nach der Mei-nung der Rabbinen, welche sagen, es sei derjenige, welcher sichder Regierung entzieht, ist anzuführen, dass es heisst das.:Dugiebst ihn nicht dem Uebermuthe seiner Feinde preis. Nach derMeinung R. Hunas, welcher gesagt hat, es sei der, welcher denKranken besucht, ist anzuführen, dass es heisst das. V. 4:Der Ewigestützt ihn auf dem Schmerzenslager. R. Jona sagte: Es heisstnicht:Heil dem, welcher dem Armen (bnb ]m:) giebt, sondern:Heil dem, der über den Armen nachdenkt (bn btt b^OT), näm-lich der darüber nachsinnt, wie er ihm Linderung verschaffen kann.Wenn R. Jona einen Sohn von Grossen sah, welcher von seinenGütern (Vermögen) herabgekommen und verschämt war entgegen-zunehmen, so ging er zu ihm und sprach zu ihm: Da ich gehörthabe, dass dir eine Erbschaft in einer Seestadt zugefallen ist, sohast du das Gewünschte, wenn du dich wirst erholt haben, kannstdu mir es wieder geben. Wenn er es ihm später wiedererstattenwollte, da sagte er zu ihm: Ich gebe es dir hiermit als Geschenk.Resch Lakisch machte im Namen des R. Chama bar R. Chaninadiese Bemerkung: Zweiundzwanzigmal kommt das Wort i'tün (in