Par. XXXIII. Cap. XXV, I.
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sprach zu ihnen: Euer Götzenbild war von Silber und Gold, wiees heisst Hos. 8, 4: „Aus ihrem Silber und Gold haben sie sichGötzen gemacht,“ aber mein Götzenbild ist ganz vom reinstenGolde (xgvaov), wie es heisst Dan. 3, 1: „Der König Nebucadnezarmachte ein Bild von Gold,“ und nun kommt ihr, um meinen Götzenzur Zerstörung (nichtig) zu machen? R. Samuel bar Nachmanisagte ferner: Nebucadnezar sprach zu ihnen: Hat euch nicht Moseim Gesetze geschrieben Deut. 4, 28: „Daselbst werdet ihr Götterndienen, welche das Werk von Menschenhänden sind?“ Sie ant-worteten: Mein Herr König! unter “uD 7 :b ist nicht zu verstehen:anzubeten, sondern: ihnen dienstbar zu sein durch Frohnen, Bei-steuern, Strafgelder und Kopfgelder. Denn R. Samuel bar Nach-mani hat gesagt: Dort (in Rom) heissen Könige Götter (N'obisbN-^iibtt). *) Die Rabbinen sagten Folgendes. Nebucadnezar sprachzu ihnen: Hat euch Jeremja nicht so cap. 27, 8 geschrieben: „Das Volkund das Reich, das ihm nicht unterthan sein will, Nebucadnezar,dem Könige von Babel?“ Er sprach nämlich zu ihnen: Entwederihr haltet das, was im Anfänge dieses Verses gesagt ist, oder ichhalte, was am Schlüsse desselben gesagt ist. Darauf antwortetenSchadrach, Mesach und Abednego und sprachen zum König Ne-bucadnezar: Wenn „tobin König“ steht, wozu noch der Zusatz „Nebu-cadnezar“ und wenn „Nebucadnezar,“ wozu^noch der Zusatz „König?“Allein sie sprachen zu ihm: In Betreff der Frohnen, Beisteuern,Strafgelder und Kopfgelder bist du König über uns (da schuldenwir dir Gehorsam), was aber das anlangt, was du uns befiehlst (dasswir Götzen dienen sollen), so bist du ‘liti-'is-nas, und Nebucad-nezar ist dein Name, du und der Hund, ihr seid beide für unsgleich: „belle“ (fDS — "Dt) wie ein Hund, blähe dich auf wie einWasserkrug (“73) und zirpe wie eine Grille (“iit^nii). Alsbald bellteer wie ein Hund, blähte sich auf wie ein Wasserkrug und zirptewie eine Grille, wie es heisst Koh. 8, 2: „Ich: Den Ausspruch desKönigs beobachte“ d. i. (den Ausspruch) des Königs der Könige, jenesGottes werde ich beobachten. Der Mund, der zu uns auf dem Sinaigesprochen hat: „Ich bin der Ewige, dein Gott,“ „und zwar wegen desEides Gottes“ d. i. weil es heisst: „Gott redete alle diese Worte.“ „EidGottes,“ weil es heisst: „Du sollst nicht schwören.“ Denn in dieserWelt sind die Israeliten den Völkern unterworfen, aber was stehtvon ihrer Zukunft? S. Jes. 49, 43: „Könige werden deine Erzieherund Fürstinnen deine Säugammen sein;“ denn in der Welt bedrängen(übervortheilen) die Völker der Welt die Israeliten, aber in der Zu-kunft, spricht Gott, werde ich ihnen ihr Fleisch zu essen und ihrBlut zu trinken geben, wie es heisst das. V. 27: „Und deine Be-dränger lass ich ihr eigenes Fleisch essen und wie vom Most sollensie von ihrem Blute trunken werden.“
*) Nämlich Divus, wie Jul. Caesar Divus u. s. w.