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Par. XXXIII. Cap. XXV, i.
werden, so schliesst euch an euren Schöpfer an nach Weise, wieChananja, Mischael und Asarja gethan haben, welche zu Nebucad-nezar sagten s. Dan. 3, 16—18: „Wir halten es nicht für nöthig,dir auf deinen Befehl zu antworten. Siehe, unser Gott, den wiranbeten, wird uns retten, und wenn er es nicht thun will, so sollstdu wissen, o König, dass wir deine Götter nicht anbeten, noch dasgoldene Bild, dass du hast setzen lassen.“ Darauf antwortete Ne-bucadnezar und sprach zu ihnen (s. das. 13, 14): „War es Vorsatz,Schadrach und Abednego?“ Was ist snstt? R. Abba bar Kahanasagte: Wirklich (in Wahrheit, ovTcag) d. i. ist es euer Ernst? R. Josebar Chanina erklärte das Wort dahin: Was macht ihr mein Götzen-bild zu einer Verheerung (Zerstörung, eitel, "!“!£)? Das Targumübersetzt: Ein eitles, nichtiges Bild. R. Jochanan sagte zweierlei,ebenso R. Jehuda bar R. Simon und R. Samuel bar Nachman. DieRabbinen sagten dies. R. Jochanan sagte zweierlei. Nebucadnezarsprach zu ihnen: Hat nicht das Götzenwesen bei euch seine Wurzel(kommt es nicht von euch)? Steht nicht also geschrieben: Und ihreBilder aus Jerusalem und Samaria? und jetzt kommt ihr, um meinenGott zu einer Verheerung zu machen? R. Jochanan sagte ferner:Nebucadnezar sprach zu ihnen: Als ihr in eurem Lande wäret,schicktet ihr zu uns und liesset von uns Klauen, Haare und Kno-chen von Götzen holen und zeichnetet sie, um zu erfüllen, was ge-schrieben steht Ezech. 23, 14: „Bilder der Chaldäer, gemalt mitBergroth“ und jetzt kommt ihr, um mein Götzenbild zu einer Zer-störung (eitel und nichtig) zu machen? R. Jehuda bar R. Simonsagte zweierlei. Nebucadnezar sprach zu ihnen: Als ihr in euremLande wäret, habt ihr in Vereinen gemeinschaftlich Götzen ange-betet, wie es heisst Ezech. 16, 25: „Und du schändetest deine Schön-heit, recktest deine Füsse entgegen jedem, der vorüberzog,“ und jetztkommt ihr, meinen Gott zu einer Zerstörung (eitel und nichtig) zumachen? R. Jehuda bar R. Simon sagte ferner: Nebucadnezarsprach zu ihnen: Als ihr noch in eurem Lande wäret, da habt ihreinträchtige Gesellschaften für den Götzendienst gebildet. So heisstes Ezech. 23, 42: „Und die Stimme einer wohlgemutheten Mengeihr.“ tj’ | Nai73, es wurden herbeigebracht d. i. ■po'^Np, trfcOO,Säufer d. i. ■pm*), und jetzt verbindet ihr euch gegen sie? R.Jehuda bar R. Simon sagte: Oeffentliche Dirnen (-pOTp), wiees heisst Ezech. 23, 43: „Da sprach ich von der abgenutztenEhebrecherin.“ Was ist iibab? Das Targum übersetzt: Diealte Buhlerin (rtakcaa TtOQvrj), welche die Buhler hinfälligmachte (schwächte). R. Jehuda bar R. Simon sagte ferner: Unterfl?ab ist nichts anderes als der Götze zu verstehen, wie es heisstJerem. 51, 44: „Und ich habe geahndet an Bel zu Babel.“ Undjetzt kommt ihr, um meinen Götzen zur Zerstörung (nichtig) zumachen? R. Samuel bar Nachmani sagte zweierlei: Nebucadnezar
*) Nach M. K. sind J’D'i.s'p und ]«m Namen von Ländern.