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Der Midrasch Wajikra Rabba : das ist die haggadische Auslegung des dritten Buches Mose
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Par. XXXIII. Cap. XXV, i.

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ihn auf einem Throne von reinem Golde sitzen, wie es heisstSach. 4, 2:Ich sah, und siehe, ein Leuchter ganz von Gold undsein Oelkrug obenan. Zwei Amoräer, der eine las: nbia und derandere las: nblNX Jener, der rfsu las, verstand darunter das Exil,weil sie nach Babel auswanderten (ib.V£j) und die Schechina mit ihnenauswanderte, wie es heisst:Euertwegen sandte ich nach Babel; unddieser, der tibii« las, verstand darunter die Erlösung (xpiis, Be-freiung), wie es heisst Jes. 47, 4:Unser Erlöser, der Ewige, Ze-baoth ist sein Name, und Micha 2, 13 heisst es:Vor ihnen hergeht der einbrechende Sieger; sie brechen ein und ziehen vorüberins Thor, und ihr König ziehet vorüber vor ihnen und der Ewigean ihrer Spitze.

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Parascha XXXIII.

Cap. XXV. V. 1. Und der Ewige redete zu Mose. V. 14:Wenn du etwas verkaufest an deinen Nächsten. Das stehtauch Prov. 18, 21:Tod und Leben ist in der Gewalt der Zunge.Aquilas übersetzt: Löffel und Schwert (t ivotqlov /.laysqiv) d. i. derTod (Schwert) auf der einen Seite und Leben (Löffel zur Aufnahmeder Nahrung) auf der andern Seite. Bar Sira sagte: Wenn du eineKohle vor dir hast und blässt in sie hinein, so brennt sie, speiestdu in sie hinein, so verlöscht sie. R. Janai sagte: Wenn es schoneingetaucht war, und er hat es gegessen, bevor er es noch ver-zehntet hat, da ist Tod in der Gewalt der Zunge, hat er es aberverzehntet und hat es dann erst gegessen, da ist Leben in der Gewalt derZunge. R. Chija bar Abba hatte vor sich einen Korb mit Feigen,er ass davon, ohne dass sie verzehntet waren, da war Tod in derGewalt der Zunge, wären sie verzehntet gewesen und er hätte davongegessen, da wäre Leben in der Gewalt der Zunge gewesen. R.Simeon ben Gamliel sprach zu seinem Knechte Tabi: Geh hinausund kaufe mir eine gute Speise vom Markte. Dieser ging undkaufte ihm eine Zunge. Ein andermal sprach er zu ihm: Geh undkaufe mir eine schlechte Speise vom Markte. Er ging und kaufteihm wieder eine Zunge. Sein Herr sprach zu ihm: Was ist das?Als ich dir sagte: Kaufe mir eine gute Speise, da hast du mir eineZunge gekauft und als ich dir sagte: Kaufe mir eine schlechte Speise,da hast du mir auch eine Zunge gekauft? Der Knecht antwortete:Von ihr kommt das Gute und von ihr kommt das Schlechte. Wennsie gut ist, so giebt es nichts Besseres als sie, und wenn sie schlechtist, so giebt es nichts Schlechteres als sie.*) Rabbi veranstalteteeinmal ein Gastmahl für seine Schüler und er brachte vor sie weicheund harte Zungen. Sie fingen an, die weichen auszuwählen und

) S. Chullin fol. 142 <*.