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Der Midrasch Wajikra Rabba : das ist die haggadische Auslegung des dritten Buches Mose
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Par. XXXII. Cap. XXIV, 10.

ruhe s. Ex. 31, 6:Und ich habe ihm zugegeben Oholiab; erinnertman sich mancher, so wünscht man ihnen Zermalmung s. Lev. 24, n rDer Name seiner Mutter war Schelomith, Tochter Dibris, vomStamme Dan.

Als R. Sera nach hier hinaufzog (von Jerusalem), hörte errufen: Bastard, Bastardin? Da sagte er: Siehe, es ist vorbei;denn R. Huna hat gesagt: Ein Bastard lebt nicht länger als dreissigTage. Da sagte R. Jacob bar Acha: Denn Rabba und R. Hunaim Namen Rabs haben gesagt: Ein Bastard lebt nicht länger alsdreissig Tage. Wann? Wenn er nicht öffentlich als solcher be-kannt ist; ist er aber öffentlich bekannt, so bleibt er am Leben.*)In den Tagen des R. Berachja kam ein Babylonier hier herauf,und R. Berachja wusste, dass er ein Bastard war. Dieser kam zuihm mit der Bitte: Erzeige mir etwas Gutes. Geh! antwortete R.Berachja, und komme morgen Wieder, so wollen wir dir aus demGemeindewesen (aus der öffentlichen Kasse) etwas festsetzen. Amandern Morgen kam der Babylonier und fand den R. Berachjain der Versammlung, als er eben einen Vortrag hielt. Er wartete,bis er geendet hatte. Als er geendet hatte, ging er zu ihm. Dasprach R. Berachja (zu den Versammelten): Erweiset diesem Manneetwas Gutes, er ist ein Bastard. Sie bestimmten ihm einen gewissenBetrag (Gabe). Als er von da von ihnen hinwegging, sprach erzu ihm: Rabbi, um das Leben von einer Stunde bin ich zu dir ge-kommen**), und du hast mit deiner Eröffnung mir (eig. dieses Man-nes) das Leben abgeschnitten. Bei deinem Leben! betheuerte R.Berachja, ich habe dir es (das Leben) gegeben; denn Rabba undR. Huna haben gesagt im Namen Rabs: Ein Bastard lebt nichtlänger als dreissig Tage, wenn er nicht öffentlich bekannt ist, wenner aber öffentlich bekannt ist, bleibt er am Leben.

Oder:Es ging der Sohn einer Israelitin heraus. Das istauch gesagt Koh. 4, 1:Ich wandte mich und sah alle die Unter-drückten. Daniel, der Schneider, legte diesen Vers auf die Ba-starde aus.Und siehe die Thränen der Unterdrückten d. i. dieVäter dieser Uebertreter und diese Beschimpften, an welchen ihnennichts gelegen ist. So ist auch der Vater dieses Menschen wegenunerlaubten Umgangs zu einer Frau gekommen, was hat dieser (derSohn) denn verschuldet (gesündigt) und was geht es ihn an.Und siehaben keinen Tröster, und von der Hand ihrer Unterdrücker Gewaltd. i. von der Hand des grossen Synedriums Israels, welches übersie kommt in der Kraft der Thora und sie entfernt (aus derGemeinde), weil es heisst:Es soll kein Bastard in die Versamm-lung des Ewigen kommen.Sie haben keinen Tröster. Gottsprach: Mir liegt es ob, sie zu trösten, denn in dieser Welt haftetallerdings ein Makel an ihnen, aber einst, sagt Sacharja, seh ich

*) S. Midr. Bemidbar r. Par. 9.

**) Ich wollte nur eine lileine Unterstützung auf kurze Zeit haben.