Par. XXXII. Cap. XXIV, io.
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hatte den andern nicht angegeben. Endlich wurde auch kein Aus-schweifender unter ihnen gefunden. Du kannst das daraus ersehen,dass es so war, da es die Schrift öffentlich bekannt macht, wie esheisst Lev. 24, n: „Der Name seiner Mutter war Schelomith, TochterDibris vom Stamme Dan.“ Sie hiess darum Schelomith, sagte R. Levi,weil sie immer freundlich grösste: Friede dir! Friede euch! und siehiess Bath Dibri, weil sie nach R. Jizchak Etwas (Schimpfliches) überihren Sohn Dan gebracht hatte. „Vom Stamme Dan,“ Es warschimpflich für seine Mutter, schimpflich für ihn (ihren Sohn), schimpf-lich für seine Familie und schimpflich für seinen Stamm,' aus demer hervorgegangen. Rab sagte: Ein Bastard lebt nicht länger alsdreissig Tage. R. Chinai sagte: Immer nach siebzig Jahren bringtGott eine grosse Pest in die Welt und rafft die Bastarde hin undnimmt mit ihnen auch eheliche Kinder hinweg s. Jes. 31, 2: „Auch erist weise und lässtBöses kommen.“ DieSchrift brauchte nicht so zu sagen,sondern: er lässt Gutes kommen? Allein es soll dir lehren, dassGott selbst das Uebel, welches er in die Welt bringt, mit Weisheitbringt. Es heisst das.: „Und seine Worte (vnm) entfernt er nicht“d. i. seine Pest (n2n) entfernt er nicht. Und das alles warum?„Er erhebt sich wider das Haus der Frevler.“ Das stimmt mit demüberein, was Resch Lakisch gesagt hat: An der Stelle, wo dasBrandopfer geschlachtet wird, werde auch das Sündopfer geschlachtet.“Das alles warum? Damit die Sünder nicht vor der ganzen Weltbekannt werden. Resch Lakisch sagt: Erinnert man sich mancherHingeschiedenen (nämlich der Frommen), so wünscht man ihnenSeelenruhe, erinnert man sich anderer (nämlich der Frevler), sowünscht man ihnen Zermalmen der Gebeine s. Jos. 7, 18: „Achan,Sohn Charmis, Sohn Sabdis, Sohn Serachs.“ Erinnert man sichmancher, so wünscht man ihnen Seelenruhe s. Num. 3, 15: „Musteredie Kinder Levis,“ erinnert man sich mancher, so wünscht manihnen Zermalmung s. Deut. 25, 17: „Gedenke, was dir Amalek ge-than hat.“ Erinnert man sich mancher, so wünscht man ihnenSeelenruhe s. Esth. 2, 5: „Es war ein jüdischer Mann in der BurgSusa,“ erinnert man sich mancher, so wünscht man ihnen Zer-malmung s. das. 7, 6: „Der Widersacher und Feind ist dieser böseHaraan;“ erinnert man sich mancher, so wünscht man ihnen Seelen-ruhe s. das. 10, 3: „Und Mardachai der Jude;“ erinnert man sichmancher, so wünscht man ihnen Zermalmung s. Das. 9, 10: „Haman,Sohn Medathas;“ erinnert man sich mancher, so wünscht man ihnenSeelenruhe s. 1 Sam. 17, 12: „David, der Sohn eines Ephratiters;“erinnert man sich mancher, so wünscht man ihnen Zermalmung s.1 Reg. 11, 26: „Jerobeam, Sohn Nebats, ein Ephratiter;“ erinnertman sich mancher, so wünscht man ihnen Seelenruhe s. 1 Sam. 1, 1:„Und es war ein Mann von Ramathajim-Zophim;“ erinnert mansich mancher, so wünscht man ihnen Zermalmung s. Jud. 17, 1:„Und es war ein Mann vom Gebirge Ephraim und sein Name warMicha;“ erinnert man sich mancher, so wünscht man ihnen Seelen-
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