Par. XXXII. Cap. XXIV, io.
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Vaters gethan habe, wie es heisst Sach. 13, 6: „Er spricht zu ihm:Was bedeuten diese Wunden? Diese Wunden haben mir es ver-ursacht (ihnen habe ich es zu danken), dass ich von meinem himm-lischen Vater geliebt werde. Oder: „Wann erhebt sich Schmach?“Wenn Gott die Farbe der Bastarde öffentlich bekannt macht, wasbereits schon durch Mose geschehen ist, wie es hier heisst V. 14:„Führe den Flucher hinaus vor das Lager.“
Es heisst Koh. 10, 20: „Auch in deinem Gedanken (heimlich)sollst du dem König nicht fluchen.“ R. Abin sagt: Du sollst nichtmit der Kenntniss, die ich dir mehr als den Thieren, dem Gewildeund Vögeln gegeben, vor mir schmähen und lästern. Ich habe dirzwei Augen erschaffen und den Thieren zwei Augen, dir zwei Ohrenund ihnen zwei Ohren, so habe ich dich doch ihnen gleich gestellt,wie es heisst Ps. 49, 13: „Er gleicht den Thieren, die da schweigen.“Unter 17313 ist nichts anderes als Schweigen (“pnm) zu verstehen,ich habe vor deiner Herrlichkeit geschwiegen. Wie viele Wohlthatenhabe ich dir erwiesen und du siehst es nicht ein, wie es heisst das.:„Der Mensch in seiner Herrlichkeit sieht es nicht ein.“
Oder: „Auch in deinem Gedanken sollst du dem König,“welcher vor dir ist, „nicht fluchen und in den Gemächern deinesLagers sollst du dem Reichen,“ der vor dir ist, „nicht fluchen, dennder Vogel des Himmels führt (trägt) die Stimme fort.“ R. Jeremjaben Eleasar sagt: Darunter ist der Rabe und die Kenntniss derWahrsagervögel zu verstehen. „Und der Geflügelte (der Herr derFlügel) meldet das Wort.“ R. Levi sagte: Der Weg hat Ohren undso auch die Wand.
Oder: „Auch in deinem Gedanken sollst du dem König“ d. i.dem König zu deiner. Zeit „nicht fluchen und in den Gemächerndeines Lagers sollst du dem Reichen“ zu deiner Zeit „nicht fluchen,denn der Vogel des Himmels trägt die Stimme fort. R. Jehuda barR. Simon sagte: Gott sprach zu David: Du hättest sagen müssenPs. 6, 11: „Beschämt werden und dahin schwinden sehr alle meineFeinde.“ Wer war denn dein Feind? Nicht Saul? Heisst es nichtPs. 18, 1: „Am Tage, da ihn der Ewige gerettet aus der Gewalt allerseiner Feinde, aus der Hand Sauls?“ In dieser Stunde sprach Davidvor Gott: Herr der Welt! rechne mir dieses nicht als Frevel, son-dern als ein Versehen an. Darum führt Ps. 7 die Ueberschrift:„Versehen Davids.“
Oder: „Auch in deinem Gedanken sollst du dem König nichtfluchen“ d. i. dem König der Welt, „und in den Gemächern deinesLagers sollst du dem Reichen“ d. i. dem Reichen der Welt „nichtfluchen, denn der Vogel des Himmels führt die Stimme fort.“ R.Levi sagte: Manche Stimme geht zum Guten und manche zumBösen aus; zum Guten, wie es heisst Deut. 5, 28: „Der Ewige hörtdie Stimme eurer Worte, als ihr zu mir spracht.“ War denn allesgut, was sie geredet haben? R. Chija bar Ada und Bar Kapra,der eine nimmt das Wort 3123311 gut, wie das 3123331 gut, was von