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Par. XXXI. Cap. XXIV, 2 .
erste kam roth heraus und behaart, l< und ich baue euch den ersten,nämlich den Tempel vgl. Jerem. 17, 12: „Der Thron der Herrlich-keit, der Erhabenheit von Anbeginn ist der Ort unseres Heilig-thums,“ und bringe euch den ersten d. i. den König Messias, vondem es heisst Jes. 41, 27: „Er ist der erste zu Zion, siehe, siehe,und zu Jerusalem geb’ ich einen Heilsverkünder.“
Parascha XXXI.
Cap. XXIV. V. 2. Befiehl den Kindern Israels, dasssie dir nehmen lauteres Oel. Das steht auch Ps. 71, 19: „DeineGerechtigkeit, Gott, bis zur Höhe.“ R. Ami fragte den R. Samuelbar Nachman: Da ich von dir gehört habe, dass du ein Haggadistbist, was ist wohl der Sinn von den Worten: „Deine Gerechtigkeit,Gott, bis zur Höhe?“ Er antwortete ihm: Sowie die Unterenmüssen auch die Oberen sich einander Gerechtigkeit widerfahrenlassen. Das steht auch Ezech. 10, 2: „Und er sprach zu dem Mannin Linnen gekleidet.“*) „Was du Grosses gethan!“ Das sind diezwei grossen Lichter s. Gen. 1,16: „Und die beiden grossen Lichter.“„Gott! wer ist dir gleich?“ d. i. wer ist unter den Oberen dir gleichund wer unter den Unteren? Wer bezwingt wie du das Strafmass(lässt Gnade für Recht ergehen)? Du erleuchtest die Oberen undUnteren, du erleuchtest alle Weltbewohner und findest Lust andem Lichte Israels. Das ist hier nun gesagt: „Befiehl den KindernIsraels.“
R. Jizchak begann mit Anknüpfung an Ps. 119, 140: „Reingeläutert ist dein Wort und dein Knecht liebt es.“ Wie dieserSchmelzer (Goldschmied) das Gold zwei- oder dreimal in den Schmelz-ofen bringt, bis es ganz geläutert ist, so ist auch dieser Abschnittzwei- und dreimal wiederholt worden. Siehe, wenn schon ein sokleiner Abschnitt in der Thora zwei-, dreimal wiederholt wird, umwieviel mehr die übrigen Abschnitte der Thora! „Befiehl den Kin-dern Israels.“ Das steht auch Hi. 14, 15: „Rufe und ich will dirantworten,“ sowie es heisst Jes. 58, 9: „Dann rufst du und derEwige antwortet.“ Wozu? „Nach deinem Händewerk sehnst dudich“ d. i. deine Seele hat Verlangen nach ihm vgl. Gen. 31, 30:„Du sehntest dich nach dem Hause deines Vaters.“ Hiob sprachvor Gott: Herr der Welt! die Oberen und die Unteren sind indeiner Gewalt, „und du sehnst dich nach deinem Händewerk“ d. i.du schaust auf dein Händewerk. Das wollen die Worte sagen.„Befiehl den Kindern Israels.“
Oder: „Befiehl den Kindern Israels.“ Bar Kapra begann mitBezugnahme auf Ps. 18, 29: „Ja du liessest meine Leuchte scheinen.“Gott sprach nämlich zu dem Menschen: Deine Leuchte ist in meiner
*) S. Anfang der Parascha n'3n3 bn yiON.