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Der Midrasch Wajikra Rabba : das ist die haggadische Auslegung des dritten Buches Mose
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Par. XXX. Cap. XXIII, 40.

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unbrauchbar, ebenso der, welcher aus einem Haine (wo Götzen-dienst) und einer verirrten Stadt ist.Und umziehe deinen Altar,Ewiger, wie dort gelehrt worden ist:*) An jedem Tage (des Laub-hüttenfestes) hielt man einen Umzug um den Altar und sprachdabei: Ach, Ewiger, Hosianna! ach, Ewiger, Hosianna! R. Jizchaksagte: Man sagte, dass es klang: n: W'tailri im ijn. Aber andiesem Tage (am Schlussfeste) geschah der Umzug um den Altarsiebenmal.Um laut erschallen zu lassen den Dank d. s. dieOpfer,und zu erzählen alle deine Wunder. R. Abin sagte: Dasist das Hallei (Danklied), in welchem für vergangene und für künftigeGrossthaten gedankt wird. Es sind darin Beziehungen auf dieseGeschlechter und auch auf die Tage des Messias und Gogs undMagogs. Es heisst Ps. 114, 1:Als Israel aus Aegypten zog. Dasgehört der Vergangenheit an, Ps. 115, 1:Nicht uns, Ewiger, gehtauf die gegenwärtigen Geschlechter, Ps. 116, 1:Ich liebe es, wennder Ewige meine Stimme hört, das geht auf die Tage des Messias,wenn alle Völker mich umgeben, das geht auf die Tage Gogsund Magogs.Du bist mein Gott, dir danke ich, mein Gott, dichpreise ich, das bezieht sich auf die Zukunft.

Oder:Nehmt euch. R. Chija hat gelehrt: Aber er (der Lulab)muss gekauft und nicht geraubt sein. Das Wort onb will sagen:Jeder einzelne von euch. Oder das Wort 03 b will sagen, er mussvon dem Eurigen (dibiBlo) sein und er darf nicht geraubt sein.R. Levi sagte: Wer einen geraubten Lulab nimmt, womit ist daszu vergleichen? Mit einem Räuber, welcher am Scheidewege sitztund die Vorübergehenden und Kommenden anfällt. Einmal gingein Feldherr an ihm vorüber, um die Steuern von jener Stadt zuerheben. Da richtete sich der Räuber auf, knebelte ihn und nahmihm alles, was er bei sich hatte. Mehrere Tage darauf wurde derRäuber gefangen genommen und in der Wache ( cpvlccmj) eingesperrt.Der Feldherr, der hiervon Kenntniss erhalten hatte, kam herbei undsagte zu ihm: Gieb mir das, was du mir geraubt hast, zurück, sowill ich für dich vor dem Könige deine Vertheidigung führen (ichwill vor dem Könige zu deinen Gunsten sprechen). Der Räuber ant-wortete: Von dem allen, was ich geraubt und mit Gewalt genom-men habe, ist mir nichts weiter geblieben (eig. besitzt dieser Mannnichts weiter), als dieser Teppich, den ich unter mir habe (aufwelchem ich sitze) und er ist von dir. Gieb ihn mir und ich willdich vor dem König vertheidigen. Nun so nimm ihn. Wisse, mor-gen wirst du vor den König zu Gericht geladen, und er wird dichfragen und dir sagen: Hast du jemand, der dich vertheidigen (etwaszu deinen Gunsten Vorbringen) könnte. Da sprich: Der und derFeldherr wird mich vertheidigen (etwas zu meinen Gunsten aus-sagen). Es wird dann nach mir geschickt und man wird michrufen und ich werde vor ihm deine Vertheidigung führen (günstig

*) Mischna Succa fol. 45.

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