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Par. XXV. Cap. XIX, 23.
Häuser gebaut und Weinberge gepflanzt.“ Da sprach Gott zu Mose:Gehe und sage den Altvätern: Ich habe Grosses mit euren Kinderngethan, alles, was ich mit euch vereinbart habe, ich habe mirHäuser gebaut, wie es heisst Deut. 6, n: „Häuser, voll mit allemGuten;“ ich habe mir Weinberge gepflanzt, wie es heisst das.:„Wein- und Oelberge, die du nicht gepflanzt.“ Koh. 2, 6: „Ichhabe mir Teiche gemacht,“ wie es heisst Nech. g, 25: „AusgehaueneBrunnen.“ Es heisst Koh. 2, 7: „Quellen und Tiefen, um damitden Wald zu tränken, der aufwuchs in Bäumen.“ R. Levi sagte:Selbst an Rohr zu Pfeilen fehlte es im israelitischen Lande nicht.„Ich habe mir Gärten und Parkanlagen gemacht“ s. Deut. 8, 8: „EinLand voll Weizen und Gerste.“ „Ich habe dahin gepflanzt allerleiFruchtbäume,“ wie es hier heisst: „Wenn ihr in das Land kommtund pflanzet.“ Es heisst Hiob 38, 36: „Wer hat in dies GeheimeWeisheit gelegt?“ Was heisst mmtas? tmuin, im Geheimen (In-nern). Das.: „Oder wer gab dem Hahn (■'■Dtob) den Verstand?“ Dasist der Hahn. R. Levi sagte: Im Arabischen wird der Hahn to-üögenannt.*) Die Henne nämlich, wenn ihre Jungen klein sind, sam-melt dieselben, nimmt sie unter ihre Flügel und wärmt sie undwühlt für sie im Schmutze, wenn sie aber gross geworden sind,und eins von ihnen sich ihr nahen will, so pickt sie ihm auf denKopf und spricht zu ihm: Geh und suche in deinem Mist. So auch,als die Israeliten in der Wüste vierzig Jahre lang wanderten, dafiel das Manna herab, der Brunnen stieg für sie auf, es fandensich für sie Wachteln, das Gewölk der Herrlichkeit umgab sie unddie Wolkensäule zog vor ihnen her; als sie aber in das verheisseneLand gekommen waren, sprach Mose zu ihnen: Jeder von euchnehme eine Hacke auf die Schulter, gehe hinaus und pflanze sichverschiedene Pflanzungen. Das ist nun hier gesagt: „So ihr in dasLand kommt, so pflanzet.“
Hadrian, dessen Gebeine zermalmt werden mögen! lustwandelteeinst auf den Pfaden von Tiberias und sah da einen alten Mann,welcher dastand und Gräben aushaute, um Pflanzen einzusetzen.Alter, Alter! sprach er zu ihm, wenn du früh gearbeitet hast, ar-beite nicht noch abends. Ich arbeite früh und ich arbeite abendsund was dem Herrn des Himmels gut dünkt, das mag geschehen.Bei deinem Leben, Alter! fragte Hadrian, wie viele Jahre bist duheute alt? Hundert Jahr, war die Antwort. Du bist schon hundertJahr alt, fuhr Hadrian fort, und stehst noch da und haust Gräbenaus, um Pflanzen einzusetzen, glaubst du denn, dass du davonnoch essen wirst? Wenn ich es würdig bin, so werde ich davonessen, wo nicht, wie meine Eltern für mich gearbeitet haben, so
*) S. Jer. Beracli IX, 1 g. E.: «'11D HbvJJlftb J'miä *nm, in Rom nenntman den Hahn «'HDD (eig. wohl Seher), weil er den Tag ankündigt vergl.Rosch. hasch, fol. 26 a . Oben Par. 1 dieses Midrasch dagegen heisst es:In Arabien heisst man den Propheten Sachja (Seher).