Par. XXII, Cap. XVII, 3.
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Thieren und ich habe es dir erlaubt von wilden Thieren (zu ge-niessen); ich habe dir die Spannader der vierfüssigen Thiere ver-boten und ich habe sie dir erlaubt von den Vögeln; ich habe dirdas Schlachten der Vögel verboten und ich habe es dir erlaubt beiden Fischen. R. Abba und R. Jonathan im Namen des R. Levisagten: Mehr von dem, was ich dir verboten habe, habe ich direrlaubt. Ich habe dir das Blut der Nidda verboten und ich habedir das Blut der Jungfrauen erlaubt; ich habe dir den Umgangmit einem Eheweibe verboten und ich habe dir den Umgang miteiner Gefangenen erlaubt, ich habe dir das Weib des Bruders ver-boten und ich habe dir dafür die Leviratsehe erlaubt; ich habe dirverboten, die Schwester deiner Frau bei Lebzeiten derselben zu neh-men und ich habe sie dir dagegen nach ihrem Tode erlaubt, ichhabe dir Vermischtes (Wolle und Zwirn) zu tragen verboten und ichhabe dir das leinene Unterkleid bei den Zizith erlaubt; ich habedir den Genuss des Schweinefleisches verboten und ich habe dirden vom Stör erlaubt; ich habe dir das Unscblitt verboten und ichhabe dir das Fett erlaubt; ich habe dir den Blutgenuss verboten undich habe dir die Milz erlaubt; ich habe dir das Fleisch in der Milchgekocht verboten und ich habe dir das Euter erlaubt. R. Menachma,
R. Bibi und R. Acha und R. Jochanan sagten im Namen des R.Jonathan: An Stelle dessen, was ich dir verboten habe, habe ichdir auch etwas erlaubt und zwar an Stelle des Verbots der Fische,den -reinen Fisch Leviathan, an Stelle des Verbots des Geflügelsden reinen Vogel Sis, wie es heisst Ps. 50, n: „Ich kenne alleVögel der Berge und des Gefildes Sis ('Pt) ist mit mir.“ R. Jehudabar R. Simon sagte: Wenn der Sis seine Flügel ausbreitet, ver-dunkelt er die Sonnenkugel s. Hi. 39, 26: „Fliegt durch deinen Ver-stand der Habicht, breitet er seine Flügel nach Süden?“ Und warumheisst er Pt? Weil in ihm vielerlei Geschmack von diesem undjenem ist. An Stelle des Verbots der vierfüssigen Thiere steht derBehemoth mit dem Tausendgebirge. R. Jochanan und Resch Lakischund die Rabbinen sind darüber verschiedener Meinung. R. Jochanansagte: Es ist nur ein Thier, gelagert auf tausend Bergen und dieselassen für dasselbe allerlei Kräuter wachsen, welche es verzehrt,wie es heisst das. 40, 15: „Denn Futter tragen ihm die Berge.“Resch Lakisch sagte: Es ist ein Thier, gelagert auf tausend Bergen,welche Speise für dasselbe hervorbringen, zur Speisung der From-men, und es verzehrt sie, wie es heisst Jes. 65, 10: „Und der Saron *wird ein Anger für die Heerde.“ Die Rabbinen sagen: Es ist einThier, gelagert auf tausend Bergen und sie bringen für dasselbe allerleiThiere hervor und es verzehrt sie, wie es heisst Hi. 40, 15: „AllesWild des Feldes spielet daselbst.“ Ist’s denn möglich, dass einKleinvieh das andere verzehrt? R. Tanchum sagte: Gross sind dieWerke Gottes und wie mannigfach sind die Werke Gottes! Undwovon trinkt er? R. Jochanan und R. Simeon ben Lakisch. R.Jochanan sagte: Alles, was der Jordan in sechs Monaten sammelt,