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17. XVII, 3.
Par. XXI. XXII. Cap. XVI, 3. 23.
die oberen Reihen sind auch die unteren Reihen. Von den oberenReihen heisst es Ezech. 9, 2: „Und ein Mann war in ihrer Mitte,gekleidet in Linnen (q-hs);“ ebenso heisst es von den unterenLev. 16, 4: „Einen heiligen Leibrock von Linnen soll er anziehen.“
V. 23. Und Aaron komme in das Versammlungszelt.R. Chija hat gelehrt: Daraus geht hervor, dass die Kleider ver-borgen gehalten werden müssen, und nicht tauglich sind für einenandern Versöhnungstag. R. Dosa sagt: Für einen gemeinen Prie-ster sind sie tauglich.
V. 17. Und kein Mensch soll in dem Versammlungs-zelte sein. In dem Jahre, in welchem Simeon der Gerechte starb,sagte er es vorher schon, dass er sterben werde. Man fragte ihn:Woher weisst du es? Er antwortete: In jedem Jahre ging einweissgekleideter und verhüllter Greis mir mir hinein und wieder mitmir heraus, in diesem Jahre aber ging er wohl mit mir hinein,aber nicht wieder mit mir heraus. Wer sagt mir aber, bemerkteR. Abuhu, dass es ein Mensch war? Ist nicht Gott in seinerHerrlichkeit mit ihm hinein- und wieder herausgegangen? R. Abuhusagte : War denn der Hohepriester kein Mensch? Allein es ist wiedas, was R. Pinchas gesagt hat: In der Stunde, wo der heiligeGeist auf ihm ruhte, brannte sein Antlitz wie Fackeln. Das sagtauch Mal. 2, 7: „Denn die Lippen des Priesters sollen Kenntnissbewahren.“
Parascha XXII.
Cap. XVII. V. 3. „Ein Jeder vom Hause Israels, dereinen Ochsen, ein Schaf oder eine Ziege schlachtet.“ InVerbindung mit Koh. 5, 8: „Das Ueberflüssige eines Landes gehörtmit zum Ganzen.“ R. Jehuda und R. Nechemja. R. Jehuda sagte:Selbst die Dinge, die ihr für überflüssig in der Welt haltet, gehörenzum Ganzen (zum Nutzen) der Welt, wie Hanf, um Stricke darauszu machen, bitteres Kraut, um den Wein damit zu würzen. „EinKönig ist dem Felde dienstbar“ d. i. selbst ein König, der voneinem Ende der Welt bis zum andern herrscht, ist dem Feldedienstbar. Hat das Land Früchte getragen, so hat auch er gewirkt,hat das Land dagegen keine Früchte gebracht, so hat auch ernichts gewirkt. Darum heisst es das. V. 9: „Wer Silber liebt, wirddes Silbers nicht satt“ d. i. wer den Mammon liebt, wird des Mam-mons nicht satt, „und wer Geräusch liebt, hat keinen Nutzen davon“d. i. wer gierig tobt und lüstern ist nach dem Mammon, hat aberkeinen Grundbesitz, was hat er für einen Nutzen davon? R. Ismaelbar R. Tanchum und R. Chanin bar Rabbi im Namen des R. Je-remja sagte mit Bezug auf Ezech. 27, 29: „Sie werden aus ihrenSchiffen steigen .... werden auf dem Lande stehen.“ Wissen wir