Par. XX. Cap. XVI, I.'
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Oder: „Nach dem Tode.“ R. Levi begann mit Zugrundelegungvon Ps. 75,5: „Ich spreche zu den Tobenden: Tobet nicht.“ QibbUibd. i. zu den Verwirrenden (N'Q'D'iPUb), deren Herz voll schlechterAufregungen ist. R. Levi nannte sie Klagende (torjbix), welcheJammer ("bbtt Weh) in die Welt bringen. „Und zu den Frevlern:Erhebt nicht euer Horn!“ Gott sprach nämlich zu den Frevlern:Die Gerechten freuten sich nicht in meiner Welt und ihr wollt euchfreuen? Resch Lakisch sagte im Namen des R. Simeon ben Me-nassia: Der Fussballen des ersten Menschen verdunkelte die Sonnen-kugel, um wie viel mehr der Glanz seines Angesichtes! Wunderedich nicht darüber, gewöhnlich wenn ein Mensch Schüsseln macht,eine für sich und eine für sein Haus (seine Hausgenossen), so machter wohl seine schöner als die andere, so war auch der erste Menschzum Dienste Gottes erschaffen und die Sonnenkugel zum Diensteder Geschöpfe.*) R. Levi sagte im Namen des R. Chama bar Cha-nina: Dreizehn Baldachine (Thronhimmel) hatte Gott im GartenEden aufgestellt, wie es heisst Ezech. 28, 13: „In Eden, im GartenGottes, wohntest du, alle die kostbaren Steine deckten dich, Car-niol, Topas und Diamant, Chrysolith, Onych und Jaspis, Sapphir,Carfunkel und Smaragd und Gold, die Kunstwerke deiner Ring-kasten waren an dir, am Tage deiner Schöpfung wurden sie be-reitet.“ R. Simeon ben Lakisch nimmt nur elf an, die Rabbinennehmen nur zehn an, und es herrscht darin keine Meinungsverschieden-heit. Wer dreizehn annimmt, der macht aus den Worten: „Alle kost-baren Steine deckten dich (‘pnaioii mp' -|Ss< ba)“ drei, wer elf an-nimmt, der hält diese drei nur für einen, und wer zehn annimmt,der zieht alle drei nicht in Betracht. Und nach all diesem Lobeheisst es Gen. 3, 19: „Von Staub bist du und zu Staub sollst duwerden.“ Abraham hat sich auch nicht in meiner Welt erfreut undihr wollt euch freuen? Ihm ward, als er hundert Jahre alt war, einSohn geboren, und am Ende sprach Gott zu ihm: „Nimm deinenSohn und bringe ihn mir zum Opfer.“ Und Abraham ging einenWeg von drei Tagen, nach drei Tagen sah er eine Wolke, auf demRücken eines Berges gebunden. Mein Sohn! sprach er zu Jizchak,siehst du das, was ich sehe? Ja! war seine Antwort. Und wassiehst du denn? Ich sehe, sprach er, eine Wolke, auf dem Rückendes Berges gebunden. Seht ihr auch etwas? sprach Abraham zuIsmael und Elieser. Nein! gaben sie zur Antwort. Da ihr nichtsseht und der Esel auch nichts sieht, so bleibt hier, Volk des Esels(n?2nn ay) d. i. Volk, das dem Esel gleicht.**) Er nahm dar-auf seinen Sohn Jizchak, ging mit ihm bergaufwärts und thalabwärts,endlich kamen sie auf einen der Berge, und er baute einen Altar,ordnete das Holz, legte es zurecht und griff nach dem Messer, umihn zu schlachten, und wenn nicht ein Engel vom Himmel ihm zu-
*) Sinn: Adams Zweck war ein grössrer als der der Sonne.
**) Der Midrasch liest nicht Di;, mit, sondern Dp, Volk.