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Par. XX. Cap. XVI, i.
desselben und es stiess ihn ein Löwe und beschädigte ihn. Dieserstarb als Hinkender und auch jener. Das soll hier nun gesagt seinmit den Worten: „Einerlei Zufall (Geschick) trifft den Gerechtenwie den Frevler, den Guten und Reinen wie den Unreinen.“ „DenGuten“ d. i. Mose, von dem es heisst Ex. 2, 2: „Und sie sah ihn,dass er gut (schön sm) war.“ R. Mei'r versteht darunter, dass erbeschnitten geboren war. „Und Reinen,“ wie Aaron, der nur mitden Reinigungen der Israeliten beschäftigt war, wie es heisst Mal.2, 6: „In Frieden und Gradheit wandelt er mit mir und viele hater von der Sünde abgehalten.“ „Wie den Unreinen“ d. s. die Kund-schafter, von welchen ein Theil zum Lobe des Landes Israel undein Theil zur Schande berichtet hat, diese sowohl wie jene sindnicht in das Land gekommen. Das soll nun hier gesagt sein:„Den Guten und den Reinen wie den Unreinen.“ „Den Opfern-den,“ wie Josia, wie es heisst 2 Chron. 35, 7: „Und Josia spendetedem Volke junge Lämmer und Ziegen,“ „und dem, der kein Opferbringt,“ wie Achab, welcher die Opfer einstellte, wie es heisst das.18, 2: „Und Achab schlachtete für sich Schafe und Rinder inMenge“ d. i. er schlachtete für sich, aber nicht Opfer (für denAltar). Dieser sowohl wie jener sind durch Pfeile gefallen. Daswollen die Worte sagen: „Den Opfernden wie den Nichtopfernden.“„Wie den Guten, so den Sünder.“ „Wie den Guten“ d. i. David,von dem es 1 Sam. 16, 12 heisst: „Er sandte nach ihm und liess
ihn kommen.und er war von gutem Aussehen.“ R. Jizchak
sagte: Unter ■'Nil mu ist zu verstehen: er war sehr bewandert inder Halacha, so dass jeder, der ihn sah, sich seines Erlerntenwieder erinnerte. „So den Sünder“ d. i. Nebucadnezar, wie es heisstDan. 4, 24: „Löse deine Sünden durch Gerechtigkeit.“ Dieser er-baute den Tempel und regierte vierzig Jahr, und jener zerstörteihn und regierte auch vierzig Jahr. Das wollen die Worte sagen:Einerlei Schicksal u. s. w. „den, welcher schwört,“ z. B. Zedekia,von dem es heisst 2 Chron. 36, 13: „Auch er ward abtrünnig vomKönig Nebucadnezar;“ „und den, der den Schwur scheut,“ wieSimson, von dem es heisst Jud. 15, 12: „Simson sprach zu ihnen:schwöret mir, dass ihr mir nichts zu Leide thun wollt.“ Jener starbgeblendet s. 2 Reg. 25, 7: „Und Zedekia blendeten sie die Augen,“und dieser starb geblendet s. Jud. 16, 21: „Und sie (die Philister)ergriffen ihn und stachen ihm die Augen aus.“ Das wollen dieWorte sagen: „Einerlei Geschick trifft den, welcher schwört“ u. s. w.Oder: „Einerlei Geschick trifft den Guten“ u. s. w. d. s. die SöhneAarons, von denen es heisst Mal. 2, 6: „In Frieden und Gradheitwandelt er mit mir;“ „und den Frevler“ d. i. Korachs Anhang, vondem es heisst Num. 16, 26: „Weichet aus den Zelten dieser Frevler.“Diese gingen hinein, um zu opfern mit aufrührerischen Gedanken(mit Streitigkeiten) und kamen verbrannt heraus, jene (Aarons Söhne)gingen hinein, um zu opfern mit friedlichen Gesinnungen (ohneStreitigkeiten) und kamen verbrannt heraus.