Par. VII. Cap. V, i.
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Kahana im Namen des R. Papi und R. Josua von Sichnin imNamen des R. Levi, hat R. Akabia aus einem Worte entwickelt,nämlich aus: „Gedenke deines Schöpfers (“nvd)“ d. i. deinesBrunnens ( w pto), welcher eine übelriechende Feuchtigkeit ist, deinerGrube ("p-,2), die Gewürm und Moder ist, deines Schöpfers (“|NTD)d. i. des Königs der Könige, Gottes des Allerheiligen, vor dem dueinst wirst Rechenschaft ablegen müssen. „In den Tagen deinerJugend“ d. i. in den Tagen deiner Kindheit, so lange du noch involler Kraft bist. „Eh’ kommen die bösen Tage“ d. s. die Tagedes Alters. „Und die Jahre kommen, von denen du sagen wirst:ich habe kein Wohlgefallen an ihnen“ d. s. die Tage des Messias,wo es weder Verdienst noch Schuld giebt. Das. V. 2: „Ehefinster wird die Sonne“ d. i. der Glanz des Antlitzes, „und dasLicht“ d. i. die Stirn, „und der Mond“ d. i. die Nase, „und dieSterne“ d. s. die Spitzen der Wangen. „Und die Wolken nach demRegen sich wieder sammeln.“ Darüber hat R. Levi zwei Er-
klärungen gegeben, eine für die Genossen (is' ,| “nnb, Gelehrten) undeine für die Ungebildeten Die für die Gelehrten lautet:
Ehe er (der Mensch) noch weinen will, vergiessen seine Augenschon Thränen; die für die Ungebildeten lautet: Ehe er (der Mensch)kommt, um das Wasser abzuschlagen, da gehen ihm die Excrementevoran. V. 3: „Am Tage, wenn die Wächter des Hauses wanken“d. s. seine Kniee, „und dieTapfern sich krümmen“ d. s. seine Rippen.Nach R. Chija bar Nachman sind es die Arme. „Und dieMüllerinnen rasten“ d. i. der Darm (Haube), „und minder werden“nämlich die Zähne, „und die Seher in den Lucken finster werden d. s.die Augen. Nach R. Chija bar Nachman sind es die Lungenflügel,weil von da die Stimme ausgeht. V. 4: „Und verschlossen sind dieThüren zu der Strasse“ d. i. die Oeffnungen am Menschen, weil siewie eine Thür sind, die sich öffnet und schliesst (auf- und zugeht).„Und die Stimme der Mühlen dumpf wird,“ weil nämlich der Darmnicht mehr mahlt. „Und er aufsteht bei der Stimme des Vogels“d. i. wenn ein Alter das Vogelgezschwitscher hört, denkt er beisich, dass Räuber kommen, um mich zu erschlagen. „Und alleTöchter des Gesanges verstummen“ d. s. seine Lippen. Nach R.Chija bar Nachman sind es die Nieren, denn sie denken und dasHerz vollendet es (bringt es zu Ende). V. 5: „Vor jeder Höhefürchten sie sich“ d. i. wenn zu einem Alten gesagt wird: Gehean den und den Ort, da fragt er wohl erst, giebt es dort Anhöhen,giebt es dort Vertiefungen? „Und Schrecken stossen auf dem Wegeauf.“ R. Abba bar Kahana und R. Levi. Nach R. Abba bar Ka-hana ist der Sinn: Die Angst vor dem Wege überfällt ihn. Derandere (R. Levi) sagte: Er fängt an Zeichen zu machen, indemer sagt: bis an den und den Ort kann ich gehen, bis an denund den Ort aber kann ich nicht gehen. „Und es blüht auf derMandelbaum“ d. i. die Gelenke. „Und die Heuschrecke rauscht“d. i. der Knorpel (Knochen) der Wirbelsäule.
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