Par. XVIir. Cap. XV, i.
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schlossen Frieden s. Jos. 10, 1: „Dass die Bewohner von GibeonFrieden mit den Israeliten gemacht,“ die einunddreissig Könige aberführten Krieg und fielen.
Es heisst das. 14, 34: „In das Haus des Landes eures Besitz-thums.“ Darunter ist der Tempel zu verstehen vergl. Ezech. 24, 21:„Siehe, ich entweihe mein Heiligthum, den Stolz eurer Macht.“ „Sokomme der, dem das Haus gehört“ (Lev. 14, 35) d. i. Gott, wie esheisst Hag. 1, 9: „Meines Hauses halber, weil es zerstört ist.“„Und melde es dem Priester“ d. i. Jeremja, wie es heisst Jer. 1, 1:„Von den Priestern zu Anathoth.“ „Es zeigt sich mir wie ein Aus-schlag am Hause.“ Das ist der Schmutz des Götzendienstes.Manche dagegen sagen: Es is das Götzenbild Manasses vergl. Ezech.8, 5: „Und siehe, nördlich vom Thore des Altars war jenes Bildder Eifersucht am Eingänge.“ Was ist titfnn? R. Acha sagte:N -n 5 , Wehe! Wehe! der Beisass verdrängt den Hausherrn.*)R. Berachja sagte: Es heisst Jes. 28, 20: „Die Decke ist zu kurz,um sich damit zu decken“ d. i. ein Bett kann nicht eine Frau,ihren Mann und ihre Freunde zumal fassen, sondern das.: „dieDecke ist zu eng, um sich darein zu hüllen.“ Ihr habt dem einegrosse Sorge gemacht, von dem es heisst Ps. 33, 7: „Er sammeltwie in einen Schlauch die Wasser des Meeres.“ „Und der Priesterbefehle, dass das Haus geräumt werde“ vergl. 1. Reg. 14, 26: „Under (Sisak) nahm die Schätze des Hauses des Ewigen.“ „Und reissedas Haus nieder“ vergl. Esra 5, 12: „Und er zerstörte dieses Haus.“„Und bringe alles zum Lager hinaus“ vergl. das.: „Und das Volkführte er nach Babylon.“ Wirst du vielleicht glauben, auf immer?so heisst es hier: „Und es sollen andere Steine genommen werden“vergl. Jes.28,16: „Darum spricht also der ewige Gott: Siehe, ich legein Zion einen bewährten Grundstein, einen Eckstein, kostbar undfest gegründet, wer darauf vertrauet, darf nicht fliehen.“
Parascha XXVIII.
Cap. XV, 1. Rede zu den Kindern Israels und sprichzu ihnen: So ein Mann an seinem Fleische flüssig ist. InVerbindung mit Koh. 12, 1: „Gedenke deines Schöpfers in deinenJugendtagen.“ Es ist gelehrt worden**): Akabia ben MehalaleLsagt: Habe drei Dinge vor den Augen und du geräthst nie in dieGewalt einer Uebertretung: 1) Wisse, woher du gekommen. Voneinem stinkenden Tropfen; 2) wohin du gehst. An einen Ort, woStaub, Gewürm und Moder ist; 3) vor wem du einst wirst Rechen-schaft ablegen müssen. Vor dem König der Könige, Gott demAllerheiligen. Und alle diese drei Sätze, sagte R. Abba ben
*) D. i. der Götze wird im Tempel Gottes verehrt.
**) Siehe Abot III, 1 vergl. Jer. Sota II, 1.