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Par. XVII. Cap. XIV, 34.
Sohn Korachs, hat als Grund, weil dieser sagen konnte: ich habeschon beim Vater in der Hölle verweilt. Dieser, welcher einenandern Assaph annimmt, hat als Grund: ich wohnte schon mit denRuchlosen in der Hölle. Warum? S. das. V. 3: „Weil ich dieUebermüthigen beneidete.“ Im Abendlande versteht man untermbbin die, deren Herzen voll schlechter Gedanken sind. R. Levinannte diese Menschen troiiiT, Ganzvolle (Wüstlinge), die Jammerin die Welt bringen. „Wenn ich den Frieden (das Glück) derRuchlosen sehe.“ Es heisst doch aber: „KeinFriede den Ruchlosen!“und hier heisst es (eig. sagst du): Friede (tnVlj) der Ruchlosen?Allein der Sinn ist: Wenn ich die Vergeltung (DiElbiSa) der Ruch-losen sehe. „Denn keine Qual bis an ihren Tod, gesund ist ihrKörper“ d. i. ich machte ihnen nicht Sorge durch Krankheiten undich hatte kein Wohlgefallen an ihren Sünden, sondern: DblNd. i. ich machte sie kräftig wie die Tempelhalle. Wie gelehrtworden ist: Der Eingang (Thür) der Flalle war vierzig Ellen lang,zwanzig Ellen breit und fünf Ellen Gesimse von Eschenholz warendarüber. R. Dusthai bar R. Janai im Namen des R. Me'ir und dieRabbinen. R. Dusthai sagte im Namen des R. Me'ir: Diese Frauspinnt ein Mass Wolle dick (zu dicken Fäden) und ein Mass dünn,ersteres zu Fäden und Fasern, letzteres zu groben Stricken. DieRabbinen sagten: Sie erfahren nicht die Folgen ihrer Sünden, dasssie durch dieselben sterben, sondern bleiben gesund für den Tagdes Weltgerichtes. Es heisst 1. Reg. 7, 7: „Und die Halle desThrones, wo er richtete, die Halle des Gerichts.“ „Von Mühen derMenschen sind sie frei“ (s. Ps. 73, 5) d. i. sie ackern nicht, säennicht und schneiden nicht; „und mit den Sterblichen werden sienicht geschlagen“ d. i. selbst mit denen, von welchen Ezech. 34, 31spricht: „Ihr aber, meine Heerde, die Heerde meiner Weide, seidMenschen und ich bin euer Gott,“ „sie werden sie nicht schlagen.“Darum warnt Mose die Israeliten mit den Worten: „Wenn ihr indas Land Kanaan kommt.“ So steht auch geschrieben Hi. 20, 28:„Sein Haus müsse zerfallen, zerfliessen am Tage seines Zornes“ d. i.sie sollen ziehen und übergeben. Wann? Am Tage, an welchemGott über ihn seinen Zorn gegen jenen Mann reizen wird. Wieso? Einer sagt zu seinem Nächsten.: Borge mir ein Kab Weizenund er erhält die Antwort: ich habe keinen. Ein Kab Gerste? Ichhabe keine. Ein Kab Datteln? Ich habe keine. Eine Frau sprichtzu ihrer Genossin: Borge mir eine Schwinge und diese antwortet:ich habe keine; borge mir ein Sieb, und sie antwortet: ich habekeins. Was thut Gott? Er schickt Ausschläge in sein Haus, wo-durch er alle seine Geräthe räumen muss, die Menschen sehen die-selben und sprechen: Hat er nicht gesagt: ich habe nichts, sehteinmal, wie viel Weizen, wie viel Gerste und wie viel Datteln hierliegen! Er verwünschte das Haus mit diesen Verwünschungen. R.Jizchak bar R. Elieser beweist es aus dem Verse Lev. 14, 37: „TiefeStellen (rrrtVnypc)“ d. i. das Haus ist eingesunken durch diese Ver-