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Der Midrasch Wajikra Rabba : das ist die haggadische Auslegung des dritten Buches Mose
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Par. XV. Cap. XIII, 2.

die Wunde legen). R. Judan lehrte im Namen des R. Samuel: DerSpund des Fasses und seine Bruchstücke (Trümmer) dürfen amSabbath bewegt werden, sind sie aber schon auf den Misthaufengeworfen worden, dann dürfen sie nicht bewegt werden. R. Eleasarund R. Tanchum von Bozra sagten im Namen des R. Jeremja:Selbst den Frevler, wenn er auf Gott vertraut, nimmt Gott auf, wiees heisst Ps. 32, 10:Wer auf den Ewigen vertraut, den umgiebter mit Gnade. Was steht vorher?Wenn eine Frau besametwird und ein Männliches gebiert. Und was steht nachher?Wennein Mensch an seiner Haut hat u. s. w. Wie passt eins zumandern? Darauf antwortete R. Tanchum bar R. Chanilai: Gleicheiner Eselin, der, weil sie erkrankt war, eine Wunde ausgebranntwurde, in Folge dessen auch ihr Junges gebrannt (mit einem Brand-mal geboren) wurde. Was war die Veranlassung, dass das Jungemit einem Brandmal geboren wurde? Weil seine Mutter gebranntworden war. So auch, wer hat es verschuldet, dass das Kind aussätzigist? Seine Mutter, weil sie nicht die Tage der Menstruation vor-sichtig beobachtet hat. R. Abin sagte: Gleich einem Gemüsegarten,in dessen Mitte eine Quelle ist, so lange die Quelle darin ist, bringter wuchernde Gräser hervor. Ebenso wer seinem menstruirendenWeibe beiwohnt, erzeugt aussätzige Kinder. R. Abin wandte da-gegen ein, hinweisend auf Jerem. 31, 2g:Die Väter haben Heer-linge gegessen und den Kindern sind die Zähne stumpf geworden.Und die Kinder klagen über ihre Väter Thren. 5, 7:Unsere Väterhaben gesündigt und sie sind nicht mehr und wir tragen ihreSchuld. R. Abin sagte im Namen des R. Jochanan: Es heisstLev. 12,8:Wenn ihr Vermögen nicht reicht zu einem Lamm, undwas steht nachher?Wenn ein Mensch an seiner Haut hat u. s. w.Wie passt eins zum andern? Gott sprach: Ich habe dir gesagt:Bringe ein Opfer für deine Niederkunft, und du hast es nicht ge-than, bei deinem Leben! ich werde dich zwingen, zum Priester zugehen, wie es heisst:So bringe man ihn zu Aaron, dem Priester.R. Jochanan sagte: Warum steht der Abschnitt, die Challa (Opfer-gabe vom Teige) betreffend, in Verbindung mit dem Abschnitte, denGötzendienst betreffend? Um dir zu sagen: Wer die Vorschrift be-treffs der Challa achtet, ist so anzusehen, als hätte er den Götzen-dienst aufgehoben; wer hingegen die Vorschrift betreffs der Challanicht beachtet, so ist anzusehen, als wenn er es mit dem Götzen-dienst hielte. R. Eleasar sagte: Es heisst Prov. 6, 26:Wegen einerBuhlerin kommt man bis zum Laib Brot. Was ist wohl Schuld,dass er an einem buhlerischen Weibe strauchelt? Weil er ihr Brotgegessen hat, was sie nicht verzehntet hat. R. Simeon ben Lakischsagte: Es steht geschrieben Num. 5, 10:Und wenn jemand seineheiligen Gaben .... ihm soll es gehören. Was steht nachher?V. 13:So einem Manne sein Weib untreu wird. Wie passt einszum andern? Gott sprach: Ich habe dich geheissen, deine Gabendem Priester zu geben und du hast nicht so gethan, bei deinem