Par. XV. Cap. XIII, 2.
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überlässt das Bad den Zurückbleibenden).*) R. Abuhu sagte: Einegrosse Wohithat thut Gott dem Weibe in dieser Welt, dass er dieBildung des Kindes nicht gleich mit Sehnen und Knochen beginnenlässt, denn wenn das der Fall wäre, so würde es ihren Leibspalten und an’s Licht treten. Denn in dieser Welt gebiert dasWeib mit Schmerzen, aber was steht einst geschrieben? S. Jes. 667:„Bevor sie kreiset, gebiert sie, ehe sie Wehen ankommen, ist sieeines Knaben genesen.“
Parascha XV.
Cap. XIII, 2. So ein Mensch an der Haut seinesFleisches eine erhaben scheinende oder angelaufeneStelle oder einen Flecken hat. In Verbindung mit Hi. 28, 25:„Dem Winde ein Gewicht zu machen und die Wasser abwog mitdem Masse.“ R. Huna sagte: An drei Orten brach ein Wind ohneGewicht los, welcher die Welt hätte zerstören (verwüsten) können,einer war in den Tagen Hiobs, einer in den Tagen Jonas undeiner in den Tagen Elias. Von dem Winde in den Tagen Hiobsheisst es Hi. 1, 19: „Und siehe, da kam ein grosser Wind jenseitsder Wüste her;“ von dem Winde in den Tagen Jonas heisst esJona 1, 4: „Und der Ewige warf einen grossen Wind auf dasMeer,“ und von dem Winde in den Tagen Elias heisst es I. Reg.19, II: „Und er sprach: Gehe aus und tritt an den Berg, undsiehe, der Ewige ging vorüber, und ein grosser, starker Wind, Bergezerreissend, Felsen zerschmetternd.“ R. Jehuda bar R. Schalumsagte: Jener Wind zur Zeit Hiobs war derselbe wie der zur ZeitJonas und derselbe wie der zur Zeit Elias, und wegen desHauses war Wind zu Hiobs Zeit und wegen des Schiffes zu JonasZeit und wegen jene* Vorgangs zu Elias Zeit und keiner war sogross, wie der zu Elias Zeit, wie es heisst: „Und er sprach: Geheund stelle dich an den Berg.“ R. Tanchum bar R. Chija sagte imNamen der Rabbinen: Der König Messias kommt nicht eher, alsbis alle Seelen, die nach göttlicher Absicht erschaffen werden sol-len, dahin sein werden, und das sind die Worte, welche im Buchdes ersten Menschen verzeichnet sind s. Gen. 5, 1: „Das ist dasBuch der Geschlechtsfolge Adams.“ R. Josua bar R. Chanina sagte:In der Stunde, wo der Wind vor Gott ausgeht, bricht er an denBergen (dessen Kraft) und macht ihn unthätig an den Hügeln under spricht zu ihm: Hüte dich, dass du meinen Geschöpfen nichtSchaden verursachst, wie es heisst Jes. 57, 16: „Wenn der Wind(Geist) sich vor mir verhüllt und die Seelen, die ich gemacht habe“
*) So auch, wenn der Mann zuerst den Samen fliessen lässt, so über-lässt er dann seine Kraft (Wirkung) dem weiblichen Theile und diese giebtdann die Vollendung.
Wünsche, Midrasch Wajikra. 7