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Der Midrasch Wajikra Rabba : das ist die haggadische Auslegung des dritten Buches Mose
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Par. XIV. Cap. XII, 2.

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Angesicht dahin und jene ihr Angesicht dorthin und du führtestjeden Tropfen, der in ihm war, hinein. Das ist es, was David mitden Worten Ps. 27, 10 meint:Denn mein Vater und meine Mutterhaben mich verlassen, aber der Ewige wird mich aufnehmen. Esheisst Ps. 51, 7:Und meine Mutter hat mich in Sünde empfangen.R. Chija bar Abba sagte:Das Weib empfängt kurz nach derMenstruation oder kurz vorher. Und das um so mehr, wenn esein Knabe ist, wie es heisst:Wenn ein Weib besamet wird undein Männliches gebiert.

Oder:Wenn ein Weib besamet wird. Das steht auch Ps.139, 3:Mein Wandeln und mein Liegen sichtest du, und mit allenmeinen Wegen bist du vertraut. R. Jochanan, Resch Lakisch undR. Simeon ben Lakisch. R. Jochanan sagte: Gott bildet den Menschennur aus einem weissen Tropfen. Resch Lakisch sagte: Du sichtest,wie ein Mensch, welcher das Korn würfelt (sichtet), das Stroh aus-scheidet, bis er das reine Korn gewonnen hat. R. Simeon benLakisch sagte: Auch verliert er den Tropfen nicht, sondern er wirftetwas davon ins Gehirn und etwas in die Knochen und etwasin die Adern, und besonders, wenn es ein männliches Kind ist,wie es heisst:Wenn ein Weib besamet wird und ein Männlichesgebiert.

Oder:Wenn ein Weib besamet wird. In Verbindung mitKoh. 11, 2:Gieb einen Theil an sieben, auch an acht.Gieb

einen Theil an sieben d. s. die sieben Tage der Absonderung,

und auch an acht d. s. die acht Tage der Beschneidung. Gottsprach: Wenn du die Tage der Absonderung beobachtest, so gebeich dir einen Sohn und du beschneidest ihn nach acht Tagen.Das wollen die Worten sagen Lev. 12, 3: Und am achten Tagesoll das Fleisch seiner Vorhaut beschnitten werden. Esist gelehrt worden, wie die Gestalt des Kindes (Embryos) ist. ImAnfänge seiner Entstehung (Schöpfung) gleicht es einer Kammer-heuschrecke, seine zwei Augen sind wie zwei Tropfen der Fliege,seine beiden Nasenlöcher sind wie zwei Tropfen der Fliege, und

seine beiden Ohren sind wie zwei Tropfen der Fliege, und seine

beiden Arme sind wie zwei glänzende Streifen, sein Mund gleichtdem Gerstenkorn, sein Leib ist wie eine Linse, und die andernGlieder sind zusammengerollt (gewickelt) an ihm wie eine ungeformteMasse. Darauf sagt David Ps. 139, 16:Meinen Klos haben deineAugen gesehen. Ist es aber ein weibliches Wesen, so ist es derLänge nach wie ein Gerstenkorn gespalten, Hände und Füsse sindnicht an ihm ausgestreckt. Wie liegt das Kind im Leibe seinerMutter? Eingewickelt wie ein Buch, sein Kopf liegt zwischen seinenKnieen, seine beiden Hände liegen an seinen beiden Seiten, seinebeiden Fersen an seinen beiden Hüften (Dicken der Hüfte), seinMund ist geschlossen, sein Nabel ist offen und es isst von dem,was seine Mutter isst und trinkt von dem, was seine Mutter trinktund giebt keinen Koth von sich, denn sonst würde es seine Mutter