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Par. XIII. Cap. XI, i.
der Welt, die nicht für das Leben der künftigen Welt bestimmtsind Gen. 9, 3: „Wie das Kraut auf dem Felde habe ich euch allesgegeben,“ allein von den Israeliten, die für das Leben der künftigenWelt bestimmt sind, heisst es: „Diese Thier dürft ihr essen.“
Oder: „Dieses Thier“ u. s. w. Das steht auch Prov. 30, 5:„Jedes Wort Gottes ist geläutert.“ Rab sagte: Die Vorschriftensind den Israeliten nur gegeben worden, um durch sie die Ge-schöpfe zu läutern. Warum? Weil es heisst das.: „Ein Schild istes denen, die Schutz bei ihm suchen.“ R. Judan bar R. Simeonsagte: Alle Behemot und Leviathan sind zur Jagd für die Ge-rechten in der Zukunft bestimmt, und jeder, der die Jagden derVölker der Welt in dieser Welt (in diesem Leben) nicht gesehenhat, ist so glücklich, dieselben in der künftigen Welt zu sehen.Wie werden sie aber geschlachtet? Der Behemot stösst denLeviathan mit seinen Hörnern und zerreisst ihn und der Leviathanstösst den Behemot mit seinen Flossen und durchbohrt ihn. DieWeisen sagen: Ist aber diese Schlachtweise rituell? Ist nicht so ge-lehrt worden: Mit allem (mit jedem Schneidewerkzeug) darf ge-schlachtet werden, ausgenommen mit einer Erntesichel und miteiner Säge, weil beide (mehr) würgen (als schneiden, weil sie dieArterien aufritzen)? R. Abin bar Kahana aber sagte: Gott sprach:Von mir wird eine neue Lehre ausgehen, die Erneuerung des Ge-setzes wird von mir ausgehen. R. Berachja sagte im Namen desR. Jizchak: Gott wird einst eine Mahlzeit ( aqiariov ) für seine-Knechte, die Frommen, veranstalten, welche auch jeder, der ge-fallene Thiere in dieser Welt nicht gegessen hat, so glücklich ist,
in jener Welt zu sehen. So heisst es Lev. 7, 24: „Fett von ge-
fallenen und zerrissenen Thieren kann verwendet werden zu allerlei.Werk, aber essen sollt ihr es nicht.“ Weil sie einst davon essenwerden, deshalb warnt Mose die Israeliten und spricht zu ihnen:„Dieses sind die Thiere, die ihr essen dürft.“ Wie eine Art Schädel(Rad) von Feuer zeigte Gott dem Mose von dem Throne seinerHerrlichkeit und sprach zu ihm: Wenn die Haut (Kruste) des
Gehirns durchlöchert ist (es mag noch so klein sein), so ist das
Thier zum Genüsse verboten. Die Rabbinen sagen: „Dieses sinddie Thiere, die ihr essen dürft,“ d. i. das Lebende von dem Zer-rissenen (Schadhaften) dürft ihr essen, dagegen das Nichtlebendevon dem Zerrissenen dürft ihr nicht essen. Resch Lakisch sagte:Seid ihr es würdig, so könnt ihr es essen, wo nicht, so werdet ihrvon den Regierungen gegessen (verzehrt werden'. R. Acha sagte:Es heisst Jes. 1, 19: „Wenn ihr willig seid und gehorchet, sollt ihrdas Beste des Landes essen, wenn ihr euch aber weigert und nichtgehorcht, lass ich das Schwert (i'in) euch verzehren“ d. i. so solltihr Johannisbrot (T^Vin) essen, denn R. Acha hat gesagt: Wennder Jude Johannisbrot essen muss, dann thut er Busse. Oder esputzt die Armuth den Juden so schön, wie der rothe Riemen(Zügel) auf dem Herzen eines Schimmels. R. Chija hat gelehrt: