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Par. X. Cap. VIII, i.
Leuten von Anathoth noch nicht lernen), so kannst du es von Je-chonja lernen s. Jerem. 22, 28: „Ist denn ein verachtet, zerbrochenGefäss dieser Mann Chonja?“ R. Abba bar Kahana sagte: Wiedieses Bein (aSti'S für aisj'M lesend) des Gehirns, wenn es zer-brochen ist (oder das Mark entleert), so ist nichts mehr darin.
R. Chelbo sagte: Wie dieser Korb mit Datteln, wenn du ihn aus-schüttest, so ist nichts mehr darin. „Ist er ein Geräth, an dem
kein Wohlgefallen ist?“ R. Chama bar Chanina sagte: Gleich demNachtgeschirr (Krug des Fusswassers), R. Samuel bar Nechemjasagte: Gleich dem Becken der Aderlasser. R. Sera sagte: Ich habeein Wort von R. Samuel bar R. Jizchak gehört, welcher es er-klärt hat, aber ich verstehe es nicht (ich weiss nicht, was es ist).Darauf sagte R. Acha: Vielleicht ist es dies: Es heisst das. 22, 30:„So spricht der Ewige: Schreibet diesen Mann für einen kinderlosenMann auf, für einen Mann, dem es sein Lebenlang nicht gelingt.“Er sprach zu ihm: Ja wohl! (er hat so erklärt), in seinen Tagenwird es ihm zwar nicht glücken, aber in den Tagen seines Sohneswird es ihm glücken. R. Acha und R. Abin bar Benjamin sagtenim Namen des R. Abba: Gross ist die Kraft der Busse, denn siehebt Verhängniss und Schwur auf; in Bezug auf den Schwur heisstes Jerem. 22, 24: „Sowahr ich lebe, spricht der Ewige, wäre auchChonja, der Sohn Jehojachims“ u. s. w., und in Bezug auf das Ver-hängniss s. das. V. 30: „So spricht der Ewige: Schreibt diesenMann als kinderlos auf.“ 1. Chron. 3, 17 heisst es: „Die KinderJechonjas sind Assir und Schealthiel, sein Sohn.“ Assir (“von) hiesser, weil er eingesperrt war (*Pön) im Gefängniss und Schealthiel(btmbNU:), weil von ihm die Königswürde des davidischen Hausesfortgepflanzt wurde (nbrizhii). R. Tanchum bar R. Jeremja sagte:Assir ist Gott, weil er sich durch einen Schwur gebunden hat(“löNC) und Schealthiel, weil er sich selbst das Gelübde von dem■höheren Gerichtshöfe lösen liess (b? fibi'M bili 15 '" M'Sb btt bsiöiai'nt). Nach der Meinung des R. Josua ben Levi aber, welchergesagt hat, dass das Gebet nur die Hälfte bewirke, — von wemkannst du das lernen? Von Aaron, über welchen im Anfänge einschweres Verhängniss beschlossen war, wie es heisst 9, 20: „Undüber Aaron zürnte der Ewige sehr, um ihn zu vertilgen.“ R. Josuavon Sichnin im Namen des R. Levi sagte: Es giebt keine Vertil-gung ausser das Vernichten (Aufreiben) der Kinder, wie es heisstAm. 2, 9: „Und ich tilge seine Frucht von oben und seine Wurzelvon unten.“ Als aber Mose betete, wurde die Hälfte des Verhäng-nisses von ihm genommen, denn es starben nur zwei und zweiblieben übrig (blieben am Leben). Das wird nun hier gesagt Lev.8, 2: „Nimm Aaron und seine Söhne mit ihm.“
Und die Kleider. R. Simon sagte: Sowie die Opfer ver-söhnen, so versöhnen auch die Kleider, denn es ist gelehrt worden:Der Hohepriester amtirt in acht Kleidern und der gewöhnlichePriester in vier, nämlich in Unterkleid, Beinkleidern, Turban und