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Der Midrasch Wajikra Rabba : das ist die haggadische Auslegung des dritten Buches Mose
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Par. V. Cap. V, i.

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Prophet, als auch der Sohn eines Propheten. Die Rabbinen sagenaber: Sein Name mag angegeben sein oder nicht, er sowohl wiesein Vater war ein Prophet. So hat Amos zu Amazia gesagt s.Am. 7, 13:Ich bin nicht ein Prophet und auch nicht der Sohneines Propheten. Sowie dieser ein Prophet war und doch sagt:Ich bin kein Prophet, so war auch sein Vater ein Prophet, obwohler sagt: und ich bin nicht der Sohn eines Propheten. So heisst eseinmal:Jesaia, Sohn Amoz, der Prophet spricht, und einmal heisstes wieder:Jesaia, der Prophet, Sohn Amoz spricht, das zeigt an,dass er ein Prophet und der Sohn eines Propheten war. Es heisstJes. 8, 19:Soll nicht ein Volk seinen Gott befragen? d. i. bücktsich nicht jede Nation und jede Zunge vor ihrem Gott?Die wieVögel zwitschern d. s. die Streitsüchtigen (Häretiker),die wieThiere brummen d. s. die Todtenbeschwörer.Soll nicht jedesVolk seinen Gott befragen? d. i. jedes Volk und jede Zunge er-wähnt ihres Gottes, die Lebenden bei den Todten. R. Levi sagte:Gleich einem Vater, der seinen Sohn verloren hatte und ging, umihn zwischen den Gräbern zu suchen. Es war aber daselbst einKluger, der ihn sah und ihn fragte: Ist dein Sohn, welchen du ver-loren, lebendig oder todt? Er lebt, antwortete er. Du Thor, ver-setzte der Kluge, werden denn die Todten bei den Lebenden oderdie Lebenden bei den Todten gesucht? Ueberall können dieLebenden für die Bedürfnisse der Todten etwas thun, können aberdiese für die Bedürfnisse der Lebenden etwas thun? So auch unserGott, er lebt, besteht in Ewigkeit, wie es heisst Jerem. 10,10:Undder Ewige ist ein Gott derWahrheit. Was heisst dmn? R. Abinsagte: Er ist Gott des Lebens und König der Welt, aber die Götterder Völker der Welt sind todte Wesen, wie es heisst Ps. 115, 5. 6:Sie haben einen Mund und reden nicht, Augen und sehen nicht,Ohren und hören nicht, kurz, sie sind todt, und wir sollten denewig Lebenden lassen und Todten huldigen? Jes. 8, 20:Zum Ge-setz und zum Zeugniss. Die Thora zeugt doch gegen uns:Wahr-lich gleich diesem Worte werden sie sprechen, in welchem keineMorgenröthe (kein Sinn) ist. R. Jochanan und R. Simeon benLakisch. R. Jochanan sagte: Gott sprach zu den Israeliten: MeineKinder! saget den Völkern der Welt, es ist keine Morgenröthe (keinSinn) in dieser Sache, ich lasse euch auch kein Licht aufgehen. R.Simeon ben Lakisch sagte: Gott sprach zu den Israeliten: Saget denVölkern der Welt: Er (ihr Gott) hat keine Morgenröthe, denn wenner sich selbst nicht leuchten kann, wie will er denn andern leuchten?R. Abba bar Kahana sagte: Finsterniss und Dunkel währte imLande Aegypten drei Tage lang, wie es heisst Ex. 10,22:Da wardFinsterniss und Dunkelheit im ganzen Lande Aegypten; Verwüstungund Verödung aber finden in dieser Welt nicht mehr statt. Wodenn? Sie werden erst einst sein in der grossen Stadt Rom, wiees heisst Jes. 34, n:Er legt an die Messschnur der Verwüstungund das Senkblei der Verödung. Die Rabbinen sagen: Von den