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Der Midrasch Wajikra Rabba : das ist die haggadische Auslegung des dritten Buches Mose
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Par. Y. Cap. V, 4. Par. VI. Cap. V, 1.

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freundlich aufnimmt und fragt: Machst du gute Geschäfte? Ja!

Wie steht es mit den Feldern? wirst du so glücklich sein und vonder Frucht essen und dich sättigen können? Was machen dieOchsen? Wirst du so glücklich sein und dich von ihrem Fettesättigen? Was machen die Ziegen? Wirst du so glücklich seinund dich von ihren Zicklein sättigen? Was ist dein Begehr? Ist ,

dir es möglich, dass du mir zehn Denare borgst? Er ant-wortete: Wenn du zwanzig wünschest, so bekommst du sie (nimmsie dir). Derjenige aber, welcher nicht verlangen kann, geht mitungekämmtem (struppigem) Haar (als wenn Dornen darin wären),in schmutzigen Kleidern, mit verdriesslichem Gesicht zu seinemGutsherrn. Was macht das Feld? wird er gefragt. Ach da wärewohl zu wünschen, dass es so viel trüge, als wir hineingesteckthaben. Was machen die Ochsen? Sie sind mager (schwach).

Was willst du denn? Möchtest du mir wohl zehn Denare borgen?

Geh, bezahle mir erst, was ich von dir zu fordern habe. R. Chonisagte: David war einer von den guten (geschickten) Pächtern. Erstpries er den Schöpfer und sprach s. Ps. 19, 2:Die Himmel er-zählen die Ehre Gottes. Gott sprach: Brauchst du vielleicht et-was? Er:Und das Werk seiner Hände verkündigt die Feste.Gott: Brauchst du vielleicht etwas? Darauf erwähnt er:Ein Tagströmt dem andern zu. Darauf fragte ihn Gott: Was willst du?

Er sprach: Ach möchtest du nicht achten auf die Versehen, dieich vor dir gethan habe (das ist mein Anliegen). Gott: Diese sinddir schon vergeben und erlassen. Er: Sprich mich aber auch freivon den verborgenen Sünden, die ich vor dir begangen habe.Gott: Auch diese sind dir schon verziehen und erlassen. V. 14:

Auch von den Uebermüthigen bewahre deinen Knecht d. s. diefrevelhaften Gedanken,nicht mögen sie über mich herrschen, dannbin ich schuldlos d. s. die starken (grossen) Vergehungen.Reinvon grosser Missethat. David sprach nämlich vor Gott: Herr derWelt! du bist ein grosser Gott und meine Schulden sind gross, esziemt wohl dem grossen Gott die grossen Schulden zu erlassen.

Das wird nun mit den Worten gesagt Ps. 25, 11:Wegen deinesNamens, Ewiger, verzeihe meine Sünde; denn sie ist gross.

Parascha VI.

Cap. V, 1. Und wenn eine Seele sündigt und hört denSchwur und sie ist Zeuge, sei es, dass sie es gesehen oderes weiss u. s. w. Das steht auch geschrieben Prov. 24, 28:Seinicht ohne Ursache ein Zeuge gegen deinen Nächsten.Sei nichtohne Ursache ein Zeuge d. i. Israel, von dem es heisst Jes. 43, 10:Ihr seid meine Zeugen, spricht der Ewige,gegen deinen Freundd. i. Gott, wie es heisst Prov. 27, 10:Verlass nicht deinen Freundund den Freund deines Vaters;den du mit deinen Lippen be-redet d. i. nachdem ihr ihn beredet und am Sinai gesprochen habt